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    Zuletzt aktualisiert: 05.03.2012 um 12:51 UhrKommentare

    Die Verwertung des "Paradieses"

    Wohnpark Copacabana: Der Kampf um das Teichufer ist eröffnet. Und Kalsdorf muss den Missstand der dauerbewohnten Feriensiedlung rechtlich sanieren.

    Das kurze Südufer wird das letzte Reservat für Badegäste

    Foto © Jürgen FuchsDas kurze Südufer wird das letzte Reservat für Badegäste

    Mit einer Bürgerinformation ging es mit den Plänen zur Verbauung des Oststrandes der Copacabana in Kalsdorf nun in die nächste Runde. Die Diskussionen zeigen, es wird ein heißes Match der Eigentümer und Investoren, dem Copacabana-Eigentümer und Rechtsanwalt Manfred Rath und dem Immobilien-Entwickler Karl-Heinz Arlati , gegen Anrainer und Gemeinde werden. Wie berichtet wollen die beiden ja - nachdem West- und Nordufer des Schotterteichs bereits verbaut sind - nun auch das Ostufer samt Hinterland entwickeln. Der Plan: Die Schottergrube soll durch 80 neue Wohneinheiten zur Goldgrube werden. Bestes Verkaufsargument: der Seeblick in der ersten Reihe und der Privatstrand, der auch für die hinteren Wohnanlagen eingeplant ist.

    Eben da spießt es sich. Die Anrainer, aber auch Bürgermeisterin Ursula Rauch, machen sich dafür stark, "dass der Strandbereich öffentlich zugänglich bleibt". Und Raumplaner Andreas Ankowitsch vom Planungsbüro Pumpernigg, der für die Gemeinde am örtlichen Entwicklungskonzept, den Flächenwidmungsplanänderungen und dem Verkehrskonzept feilt, will "verhindern, dass es hier zum Kärnten-Syndrom kommt". Soll heißen, dass der Badeteichstrand - so wie bei den Kärntner Seen - mit Zäunen bis ins Wasser hinein zur privaten Sperrzone wird. Doch diese Hoffnung dürfte sich eher nicht erfüllen. Rath lässt durchblicken, dass das Ostufer nur einen halböffentlichen Strand bekommen wird, der nur den Bewohnern offensteht.

    Badestrand

    Letztes Rückzugsgebiet für Sonnenhungrige bleibt dann das kurze Südufer mit dem Restaurant Malibu, das weiter als Badestrand betrieben werden soll. Die Gemeinde wiederum wird den Investoren einiges an Infrastruktur-Investitionen aufhalsen, bevor sie hier ihre Wohnoase auf 60 Hektar realisieren. So müssen sie an der Flughafenstraße zwei Verkehrsknoten zur Erschließung der Wohnsiedlung finanzieren und es soll ein Lärmschutzdamm zur Südbahn und die Durchwegung des Areals für Radfahrer umgesetzt werden.

    Zu sanieren ist bei der Gesamtplanung aus Sicht des Raumplaners auch ein anderer Missstand. Ankowitsch: "Die schon jetzt bestehenden Wohneinheiten sind ja eigentlich nach der Widmung nur als Ferienhäuser zu nutzen, de facto aber ganzjährig bewohnt." Das soll bei der Revision des Flächenwidmungsplanes durch eine Änderung in "Wohngebiet" rechtlich endlich saniert werden.


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