Küchenarmaturen getestet: Bleialarm
Konsumentenschützer kritisieren, dass manche Armaturen das Trinkwasser mit große Mengen an schädlichem Blei und Nickel belasten. Ausgerechnet das teuerste Produkt schnitt im "Konsument"-Test schlecht ab.

Foto © APManche Küchenarmaturen geben laut "Konsument"-Test große Mengen an Schadstoffen ans Trinkwasser ab
16 verchromte Einhandmischer ohne ausziehbare Brause hatten die Tester in Baumärkten und Sanitärgeschäften eingekauft. "Einige der Armaturen setzen große Schadstoffmengen frei", kritisieren die Konsumentenschützer, die bei Blei und Nickel fündig wurden. Bei Kupfer, Cadmium und Chrom wurden nur geringe Werte gemessen.
"Ein hoher Kaufpreis schützt nicht davor, man zahlt in erster Linie für den Markennamen und das Design", so die Experten. Ihr Fazit: Entnimmt man Wasser zum Trinken oder Kochen, sollte man es immer so lange laufen lassen, bis das Wasser gleichmäßig kalt ist. "Alles andere wäre sparen am falschen Platz."



















