Griller zum Trocknen ins Wohnzimmer: Familie fast tot
Um die frisch gestrichenen Wände zu trocknen, stellten Niederösterreicher heißen Griller ins Haus. Ein offenes Fenster über Nacht hat sie gerettet. Sonst wäre die vierköpfige Familie im niederösterreichischen Eichgraben heute tot.

Foto © Erwin Scheriau
Der Ausgangspunkt der Tragödie war harmlos: Am Samstag wurden die Wände im Wohnzimmer des Einfamilienhauses frisch gestrichen. Als Belohnung wurde danach der Holzkohlegriller angeworfen - so weit, so gemütlich.
Die Entscheidung am Abend hätte aber fast das Todesurteil für die Familie bedeutet: Um die Farbe im frisch gestrichenen Zimmer schneller trocknen zu lassen, wurde der noch heiße Griller ins Wohnzimmer gestellt. Dass die Holzkohle beim Abbrennen aber hochgiftiges Kohlenmonoxid freisetzt, war den Niederösterreichern nicht bewusst.
Nur weil eine Frau bei offenem Fenster geschlafen hat, lebt die Familie heute noch. Sonntag früh erwachte diese Frau mit Übelkeit, entdeckte, dass die drei anderen bereits bewusstlos in ihren Betten lagen und alarmierte die Rettung.
Nach Graz überstellt
Die drei erlitten eine schwere Kohlenmonoxid-Vergiftung, wurden sofort ins Landesklinikum St. Pölten eingeliefert und im Laufe des Sonntages von dort in einer Druckkammer nach Graz überstellt.


















