Schlafzimmer: frei von Schadstoffen
Dort, wo wir uns sechs bis zehn Stunden aufhalten und viel Feuchtigkeit entsteht, sollten die Wände diese Feuchtigkeit aufnehmen können. Wie Sie die Umwelt und gleichzeitig Ihre Geldbörse schonen und auch noch einen gesunden Schlaf finden ...

Foto © Fotolia.comGesunder Schlaf braucht eine gesunde Umgebung
Karl Kukovetz vom Grazer Haus der Baubiologie erklärt, worauf es im Schlafzimmer ankommt:
Farben
Kalk- oder Silikatfarben auf Lehm- oder Kalkputz aufgetragen, verringern die Schimmelbildung und tragen zur Beibehaltung der so wichtigen Negativionen in der Luft bei. Bei Gipsfaser- oder Gipskartonplatten kann durch das Ausmalen mit volldeklarierten Naturharzfarben eine antistatische Oberfläche erzeugt werden. Die beigefügten Farbpigmente werden auch aus Erd- oder Pflanzenfarben genommen.
Sauerstoff
Die besten Oberflächen helfen nur bedingt, wenn zu wenig Sauerstoff zur Verfügung steht. Merksatz: pro Person und Stunde 25 m³ Frischluft!
Holz
Bei der Einrichtung achten Sie auf möglichst viel Massivholz, das leicht abgerundet werden kann. Der Mensch als Maß aller Dinge hat auch keine scharfen Kanten und Ecken. Die Oberflächenbeschichtung kann auch ohne Erdölprodukte erfolgen. Naturharze und Wachse ergeben eine warme, hautfreundliche Oberfläche, die auch "atmungsaktiv" ist. Heimische Holzarten bevorzugen! Die Zirbe mit ihrem beruhigenden Duft hilft sogar, den Herzrhythmus zu beruhigen.
Stoffe
Vorhänge und Bettwäsche sollen im Einklang mit den Benutzern gewählt werden, da eine "falsche" Farbe sich negativ auf den Schläfer auswirkt. Das Haus der Baubiologie bietet Farbberatungen an.
Teppiche
Warme Füße - kühler Kopf! Vorlegeteppiche aus Schafwolle, Hanf oder Baumwolle (auf Parkett- oder Dielenboden aufgelegt) lassen sich leicht reinigen und sind eine Staubbremse zum Schlafenden. Bei Spannteppichen auf Latexrücken achten!



















