Wien: Zurück zum Hausmeister
"Hausbesorger neu" soll auch Mediator und Integrationsfigur sein.

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84 Prozent der Wiener haben sich bei der Volksbefragung Mitte Februar 2010 entschieden: Sie wollen ihn wieder, den Hausmeister. Im September wurden bereits acht Hausbetreuer eingestellt. Sie entsprechen aber nicht mehr dem klassischen Bild des Hausmeisters, von denen es in Wien noch 2200 gibt. Neben Reinigungskräften, die auch kleinere Reparaturen verrichten, sollen sie Mediatoren und soziale Integrationsfiguren sein.
Neue Erfahrungen
Grundvoraussetzung: eine Einschulung von 120 Arbeitsstunden, auch in Konfliktmanagement und Mentoring. Es gibt keine Dienstwohnungen mehr, dafür müssen die Hausbesorger aber zu fixen Sprechstunden anwesend sein. Die Bewohner sind auch nicht gezwungen, die Dienste in Anspruch zu nehmen, wenn dadurch zum Beispiel die Betriebskosten zu stark steigen würden. Die nächtliche Schneeräumung erfolgt durch externe Firmen. Nun werden die Erfahrungen mit dem neuen Modell ausgewertet. Für Jänner sind wieder Anstellungen geplant.


















