Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 21:13 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
"Gartenweisheiten": Sieben Irrtümer im Juni Wohnen auf der Überholspur Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Mein Zuhause Nächster Artikel "Gartenweisheiten": Sieben Irrtümer im Juni Wohnen auf der Überholspur
Zuletzt aktualisiert: 24.11.2010 um 19:06 UhrKommentare

Leitungsschäden im Winter vorbeugen

Foto © APA

Der vergangene Winter hat mit seinen wochenlangen Minusgraden vielen Gebäuden schwer zugesetzt. Viele Hausbesitzer machten die Erfahrung, dass ihre Leitungen kaputtgingen. Bevor die große Kälte kommt, lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf Rohre rund ums Haus.

Nicht nur Wasserrohre im Freien wie die Gartenleitung laufen Gefahr, im Winter einzufrieren. Das kann auch bei Rohren in ungeheizten Räumen wie einer Garage oder einem Wintergarten, einem wenig genutzten Gäste-WC oder einem Keller passieren. Auch Räume, in denen immer ein Fenster gekippt war, sind gefährdet, erklärt Uta Maria Schmidt, Bauberaterin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz. In vielen Fällen lasse sich aber durch ein paar Sicherheitsvorkehrungen vermeiden, dass Rohre einfrieren.

Leitungen leeren, Dachrinnen säubern

Zunächst werden alle frostgefährdeten Leitungen entleert und möglichst abgestellt. Das gilt für die Gartenleitung, aber auch für alle Rohre, die nicht ausreichend tief verlegt sind. "Werden Rohre im Außenbereich neu installiert - zum Beispiel als Zuleitung zu einem Nebengebäude - so müssen sie frostfrei verlegt werden, das heißt tiefer als 80 Zentimeter", sagt Schmidt.

Dachrinnen und Fallrohre müssen nach dem Laubfall gründlich gesäubert sein, so dass ein freier Abfluss gesichert ist. "Im Keller oder auf dem unbeheizten Dachboden sollte man nachschauen, dass nicht ein Fenster versehentlich offen steht oder kaputt ist", ergänzt Michael Wagnitz vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima in Potsdam. Und im Gäste-WC oder Abstellraum bleibt während des Ski-Urlaubs die Heizung am besten auf kleiner Stufe in Betrieb.

Rohrdämmung und Begleitheizung

In manch einem Altbau gibt es immer noch Leitungen, die nicht isoliert sind. "Eine Rohrdämmung verhindert zwar das Einfrieren nicht, aber sie verzögert es. Deshalb sollte man ab und zu prüfen, ob die Dämmung noch in Ordnung ist", rät Wagnitz. Im Rahmen eines Heizungs-Checks kann diese Kontrolle der Fachmann übernehmen. Nachbessern kann dann auch ein wenig geübter Heimwerker oft selbst.

Überall dort, wo die Frostgefahr nicht komplett beseitigt werden kann, sind sogenannte Begleitheizungen die Notvarianten. Der Fachmann unterscheidet zwischen zwei Systemen: Heizbändern und Heizkabeln. Sie werden von zahlreichen Herstellern produziert und sind im Fachhandel oder auch im Internet erhältlich. Heizbänder bestehen aus zwei parallelen Heizsträngen. Dazwischen liegt ein Kohlenstoffelement, das auf die Umgebungstemperatur reagiert. Sowohl Heizbänder als auch Heizkabel werden mit Stecker oder zur Installation angeboten.

Beide Systeme können auch im Außenbereich, als Dachrinnen- und Fallrohrheizung, eingesetzt werden. Dort ist eine höhere Stromleistung notwendig, weil die Isolierung fehlt und viel Wärme in die Umgebung abgegeben wird. Entsprechend höher sind die Verbrauchskosten. Für den Außenbereich gibt es vom Fachmann fest installierte Lösungen.

Was tun bei zugefrorenen Leitungen

Wird in der Frostperiode ein Heizkörper nicht warm oder gibt ein Hahn kein Wasser her, dann liegt der Verdacht nahe, dass eine Leitung eingefroren ist. "Dann dreht man als erstes den Hauptwasserhahn zu und öffnet die Verbrauchsstellen. Dann kann man mithilfe eines Heizlüfters oder Föns vorsichtig die gefrorene Stelle auftauen", erklärt Uta Maria Schmidt, Bauberaterin bei der Verbraucherzentrale in Mainz. Auch Tücher, die in heißes Wasser getaucht wurden, Heizmatten oder Wärmflaschen sind gute Hilfsmittel, ergänzt der Deutsche Feuerwehrverband Berlin.

"Wenn kein Wasser mehr aus den Verbrauchshähnen kommt, dreht man diese zu und öffnet den Hauptwasserhahn wieder. Dreht sich jetzt die Wasseruhr, ohne dass ein Verbraucher in Betrieb ist, dann ist bereits irgendwo im Haus ein Leitungsschaden entstanden", sagt Schmidt. Platzt allerdings das eingefrorene Rohr bei einer solchen Selbsthilfe-Maßnahme, muss schnell ein Installateur gerufen werden.

Quelle: APA



Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter

Homestorys

Foto: Oliver Wolf

Wie wohnen Sie?

Ein kuscheliges Sofakissen, ein alter Bilderrahmen vom Flohmarkt, nostalgisches Silberbesteck: Zeigen Sie uns Ihr liebstes Möbelstück!

 

Immo & Wohnen-Newsletter

Die neuesten Möbel-Trends für Ihr zu Hause, architektonische Gustostückerln und viel Service rund um Haus und Garten per E-Mail!

 

Sicherheit für Ihr Heim

Fotolia: remar

Schon mit wenigen Maßnahmen an Ihrem Eigenheim können Sie Einbrechern die "Arbeit" erschweren.

 

KLEINE.tv

Mein Zuhause: Wohnen in Alt und Neu

Ein altes und ein neues Haus haben Ruth und Martin nahe Hitzendorf verbu...Bewertet mit 3 Sternen

Sprechstunde

Umbau, Neubau oder Sanierung: Was auch immer Sie von einem Architekten wissen wollen: Schicken Sie Ihre Frage per E-Mail an die Kammer der Ziviltechniker für Steiermark und Kärnten. Die Antworten werden in regelmäßigen Abständen hier veröffentlicht.

 

Immo-Fotoserien

Rosentage in der Gärtnerei Höfler in Puch 

Rosentage in der Gärtnerei Höfler in Puch

 

Der Maler-Guide

istock
 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang