Begehbarer Schrank: Der Traum vom Luxus
Davon träumen viele Frauen: ein begehbarer Kleiderschrank, der genügend Platz für Kleidung und Accessoires bietet und gleichzeitig als Ankleidezimmer genutzt werden kann. Doch wo bringt man so einen Schrank unter? Und wie richtet man ihn ein?

Foto © victor zastol'skiy - Fotolia.comEs muss nicht immer die Luxusvariante sein - auch auf kleinerem Raum lässt sich ein begehbarer Schrank verwirklichen
Für viele ist der begehbare Kleiderschrank ein lang gehegter Traum und der Inbegriff von Luxus. Dabei lässt sich auch mit wenig Aufwand beinahe jede ungenutzte Ecke zu einem begehbaren Kleiderschrank umfunktionieren. Schauen Sie sich einmal in Ihrer Wohnung genau um. Wo gibt es ungenutzte Nischen? Könnte man den Raum unter der Schräge oder Treppe in einen Schrank verwandeln? Wer sucht, findet viel ungenutzten Stauraum. Mit einer variablen Innenausstattung, passgenauen Gleittüren und ein wenig Geschick kreieren Sie dann Ihr ganz persönliches Stauraumwunder.
Das Auge wohnt mit
Damit der begehbare Kleiderschrank richtig zur Geltung kommt, kann man seine Garderobe mit System ordnen, etwa nach Farben oder Kleidungsstücken.
Ein begehbarer Kleiderschrank hat mehrere Vorteile: Er bietet einen guten Überblick über die Garderobe, viel Stauraum und lässt sich individuell einrichten. Manche brauchen viele Laden, andere ziehen offene Fächer vor. Manche hängen gern Jacken, Kleider und Blusen auf eine Kleiderstange, andere ziehen Kleiderboxen vor. Ein begehbarer Kleiderschrank hat den großen Vorteil, dass er genau auf individuelle Wünsche zugeschnitten werden kann.
Wohin damit?
Ein begehbarer Kleiderschrank lässt sich im ehemaligen Kinderzimmer oder Arbeitszimmer einrichten, auch kleine Abstellräume oder das Dachgschoss eignen sich dafür. Liegt der separate Raum direkt neben dem Schlafzimmer, kann mit einem Durchbruch zusätzliche Fläche als begehbarer Kleiderschrank genutzt werden. Doch auch Ecken, Nischen und kleine Räume sind ideal, um sie in einen begehbaren Kleiderschrank zu verwandeln. Platzsparende Gleittüren und variable Stauraumsysteme machen es möglich.
Gut ist, wenn so ein Schrank zumindest ein geschlossenes Element für jene Kleidung hat, die man nicht so häufig oder nur saisonal anhat. Alternativ dazu gibt es Schutzüberzüge aus Kunststoff. Glasvitrinen schützen Schmuck und Acccessories vor Staub und sind besonders dekorativ. Für Schuhe sind Schränke mit einer Glastür ideal. Ein begehbarer Kleiderschrank enthält außerdem Schubladensysteme, in denen Unterwäsche verschwinden kann. Praktisch ist ein integrierter Spiegel und auch ein Schmutzwäschekorb kann in der Nähe des Schrankes nicht schaden.
Features
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Tipps & Tricks
- Kleiderbügel nicht zu eng hängen, Kleiderstapel nicht zu hoch türmen, sonst mü?ssen Sie jedes einzelne Stuück herauszerren.
- Eingebaute Leisten mit LED-Leuchten bringen Licht in den Schrank, ohne die Kleidung zu überhitzen, denn die neue Technik erzeugt Licht ohne Wärme und spart zudem noch Energie.
- Damit gefaltete und gestapelte Shirts und Pullover nicht aus dem Gleichgewicht geraten, kann man sie auch mit Buchstützen in Form halten.
- Ein einfacher und preiswerter Trick, um die Garderobe auf glatten Aufhängern zu halten: Stoffmuster aus Samt, Velours oder Wildleder auf den Oberseiten der Bügel befestigen, das hält Kleidung wie Kleber.



















