Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 23. Oktober 2014 20:00 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
     
    Wohnbeihilfe für Steirer wird erhöht Der Tourist als Untermieter Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Mein Zuhause Nächster Artikel Wohnbeihilfe für Steirer wird erhöht Der Tourist als Untermieter
    Zuletzt aktualisiert: 20.05.2010 um 11:29 UhrKommentare

    Schildkröten als Haustiere

    Foto © APA

    Irgendwie scheint es, als seien sie Relikte aus lange vergangenen Zeiten. Wer von Schildkröten fasziniert ist, sollte aber wissen: Die Tiere sind alles andere als anspruchslos. Das liegt daran, dass sie ein artgerechtes Außengehege und einen passenden Unterschlupf für den Winter brauchen. Zum anderen können Schildkröten uralt werden - und ihre Halter sogar überleben.

    Vor allem drei Arten werden gehalten: die Griechische und die Maurische Landschildkröte und die Breitrandschildkröte. Alle drei zählen laut Hans-Peter Buchert von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zu den mittelgroßen Schildkröten: Die Panzer werden bei der Griechischen bis zu 23, bei der Maurischen bis zu 25 und bei der Breitrandschildkröte bis zu 35 Zentimeter lang.

     Auch der Lebensraum Ähnlichkeiten, wie Julian Heiermann, Biologe beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Berlin, erklärt. "Sie leben meist in eher kargem und trockenem Gebiet, teils im Gebirge." Das ist bei der Haltung zu beachten. "Schildkröten müssen im Freiland gehalten werden, da sie nicht fürs Zimmer geeignet sind", so Buchert. Sie brauchen eine Außenanlage - mit Holz oder Steinen abgegrenzt und vor Fressfeinden sicher. Drei bis vier Tiere sollten laut Bucher etwa 20 bis 25 Quadratmeter Platz haben. Schildkröten seien keine sozial geprägten Tiere, könnten aber in Gruppen von ein bis zwei Männchen und vier bis fünf Weibchen leben. Es muss aber möglich sein, die Männchen von den Weibchen getrennt zu halten.

    Schildkröten sind wechselwarm. "Ihre Körpertemperatur ist abhängig von der Umgebungstemperatur, deshalb müssen sie sich morgens deshalb erst einmal in der Sonne aufwärmen", sagt Heiermann. Das gilt Buchert zufolge auch für Haustiere: "Schildkröten dürfen nur nach draußen, wenn die Sonne scheint." Da das hierzulande nicht immer der Fall ist, gehöre ins Außengehege eine Schutzhütte mit einem Wärmestrahler.

    Wer sich daran nicht hält, der riskiert, dass seine Tiere krank werden. "Die meisten Krankheiten bei Schildkröten entstehen durch falsche Haltung", sagt Astrid Behr vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte in Frankfurt. Wer kein Schutzhäuschen hat, sollte die Tiere zumindest in der Übergangszeit in einem ausreichend großen Terrarium halten und so Tagestemperaturen von 25 bis 32 Grad gewährleisten.

       Pro Tag braucht jedes etwa zwei Hände voll Wiesenfutter. "Dazu gehören neben Heu vor allem Kräuter wie Löwenzahn, Spitzwegerich und Klee", erläutert Buchert. Außerdem muss immer ausreichend Wasser da sein. Zudem brauchen sie als Kalziumquelle eine Sepiaschale. Bekommen Schildkröten nicht genug Rohfasern, wie sie Heu bietet, wird ihr Hornschnabel zu wenig "abgefeilt". Die Folge: Sie können irgendwann nicht mehr richtig fressen und müssen im schlimmsten Fall verhungern.

       Schildkröten fallen in die Winterstarre. "Man kann sie in dieser Zeit von etwa Ende Oktober bis Mitte März im Garten lassen", erklärt Buchert. Sie graben sich dann in den Boden. Das könne aber gefährlich sein, wenn er stark friert oder zwischendurch auftaut und dann wieder friert. "Besser ist es daher, wenn man die Tiere in eine mit Erde und Laub gefüllte Kiste setzt und bei etwa 5 Grad überwintern lässt."

    Quelle: APA

    Mehr Mein Zuhause

    Mehr aus dem Web



      So viel kosten Baugründe in der Steiermark

      Fotolia

      Energie vergleichen

      Energievergleich

       

      Online-Anzeigen-Tool

      Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter

      Bauratgeber Steiermark

      Zum Bauratgeber

      Homestorys

      Foto: Oliver Wolf

      Wie wohnen Sie?

      Ein kuscheliges Sofakissen, ein alter Bilderrahmen vom Flohmarkt, nostalgisches Silberbesteck: Zeigen Sie uns Ihr liebstes Möbelstück!

       

      Immo & Wohnen-Newsletter

      Die neuesten Möbel-Trends für Ihr zu Hause, architektonische Gustostückerln und viel Service rund um Haus und Garten per E-Mail!

       

      Sicherheit für Ihr Heim

      Fotolia: remar

      Schon mit wenigen Maßnahmen an Ihrem Eigenheim können Sie Einbrechern die "Arbeit" erschweren.

       

      KLEINE.tv

      Katze, Küche, Bad

      In Australien wollte der Käufer eines Hauses auch die Katze des Vorbesit...Noch nicht bewertet

      Sprechstunde

      Umbau, Neubau oder Sanierung: Was auch immer Sie von einem Architekten wissen wollen: Schicken Sie Ihre Frage per E-Mail an die Kammer der Ziviltechniker für Steiermark und Kärnten. Die Antworten werden in regelmäßigen Abständen hier veröffentlicht.

       

      Immo-Fotoserien

      Homestory: Ein Haus mit Flügeln 

      Homestory: Ein Haus mit Flügeln

       

      Der Maler-Guide

      istock
       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!