Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 21. April 2014 14:17 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
     
    Eben anders Schritt für Schritt zum neuen Haus Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Mein Zuhause Nächster Artikel Eben anders Schritt für Schritt zum neuen Haus
    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2010 um 15:19 UhrKommentare

    Höchstes Bauwerk Österreichs wurde gesprengt

    Der 265 Meter hohe Nordmast des Senders Bisamberg wurde am Mittwoch gesprengt. Grund für die beiden Sprengungen waren die hohen Instandhaltungskosten der Anlage

    Quelle © APA Österreichs höchstes Bauwerk gesprengt

    Österreich höchstes Bauwerk ist gefallen, es lebe Österreichs höchstes Bauwerk: Planmäßig um 15.00 Uhr detonierten die Sprengladungen am 265 Meter hohen Sendemast auf dem Wiener Bisamberg. Mit dem Zusammensacken des Stahlkolosses übernahm der 252 Meter hohe Donauturm die Ehrenauszeichnung als Bau Nr. 1 in der Alpenrepublik. Begleitet wurde der Akt von Hunderten sprengbegeisterten Zuschauern, die auf den 359 Meter hohen Bisamberg gepilgert waren.

    Planung in Rekordzeit

    Zu Boden gebracht wurde der 80 Tonnen schwere Gigant mit vier Sprengungen, die den Bau in drei Teile zerlegten. Die Stahlreste werden nach den Aufräumarbeiten der kommenden Tage wiederverwertet, so Florian Pfeffer vom Generalunternehmer Alpine im Gespräch mit der Austria Presse Agentur. 15 Mann hätten in den vergangenen zwei Monaten das Ereignis geplant - laut Pfeffer in Rekordzeit: "Normalerweise planen wir dafür sechs Monate ein."

    Der kleinere, 120 Meter hohe Sendemast war bereits um 12.45 Uhr in den Boden gebombt worden. Allerdings hatte sich zunächst ein renitenter Mastenfreund geweigert, sein in der Sperrzone liegendes Haus zu verlassen. Die eindringliche Bitte der Exekutive zeigte jedoch schließlich ihre Wirkung, und mit einer Dreiviertelstunde Verzögerung fiel das Bauwerk.

    Auch nach dem schnellen Niedergang der beiden Stahlriesen, bleibt der Senderaum aus den 1950er Jahren der Nachwelt erhalten und soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. An der genauen Nutzung arbeite man derzeit. Was hingegen mit dem 25 Hektar großen Gesamtareal im Besitz der Stadt Wien und des ORF geschieht, ist indes noch offen.

    Teure Instandhaltung

    Grund für die beiden Sprengungen waren die hohen Instandhaltungskosten der Anlage, zumal allein die Renovierung der Stahlseile mit einer Mio. Euro zu Buche geschlagen wäre. Schließlich war der Mittelwellensender Bisamberg dank digitaler Konkurrenz und Internet seit 1995 nicht mehr - oder nur mehr für kurze Phasen - in Betrieb. Der Kern der Anlage wurde 1933 errichtet, allerdings 1945 von den abziehenden SS-Truppen zerstört. In ihrer heutigen Form entstand die Sendeanlage 1959 mit vier Sendern zu je 120 kW.


    Foto

    Foto © Reuters

    Bild vergrößernDie Sprengung des großen MastensFoto © Reuters

    Mehr Mein Zuhause

    Mehr aus dem Web




      Energie vergleichen

      Energievergleich

       

      Online-Anzeigen-Tool

      Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter

      So viel kosten Baugründe in der Steiermark

      Fotolia

      Homestorys

      Foto: Oliver Wolf

      Wie wohnen Sie?

      Ein kuscheliges Sofakissen, ein alter Bilderrahmen vom Flohmarkt, nostalgisches Silberbesteck: Zeigen Sie uns Ihr liebstes Möbelstück!

       

      Immo & Wohnen-Newsletter

      Die neuesten Möbel-Trends für Ihr zu Hause, architektonische Gustostückerln und viel Service rund um Haus und Garten per E-Mail!

       

      Sicherheit für Ihr Heim

      Fotolia: remar

      Schon mit wenigen Maßnahmen an Ihrem Eigenheim können Sie Einbrechern die "Arbeit" erschweren.

       

      KLEINE.tv

      Burg Taggenbrunn: Kein Stein bleibt auf anderem

      Über St. Veit an der Glan thront derzeit eine der interessantesten Baust...Bewertet mit 5 Sternen

      Sprechstunde

      Umbau, Neubau oder Sanierung: Was auch immer Sie von einem Architekten wissen wollen: Schicken Sie Ihre Frage per E-Mail an die Kammer der Ziviltechniker für Steiermark und Kärnten. Die Antworten werden in regelmäßigen Abständen hier veröffentlicht.

       

      Immo-Fotoserien

      Haus und Hof 

      Haus und Hof

       

      Der Maler-Guide

      istock
       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang