Kärnten als zweit beliebtestes Bundesland
Ferienimmobilien sind trotz allgemeiner Preissteigerung hoch im Kurs. Am gefragtesten sind Häuser und Wohnungen in Niederösterreich, gefolgt von Kärnten und der Steiermark.

Foto © ReutersDie Sprung in die Seen Kärntens lockt
Trotz der allgemeinen Preissteigerung stehen Ferienimmobilien bei den Österreichern hoch im Kurs. 38 Prozent der vom Immobilienportal "FindMyHome.at" befragten Personen bevorzugen
Mietwohnungen, 30 Prozent wollen in den Ferien in einem Eigentumshaus
wohnen. In Eigentumswohnungen (13 Prozent) und Mietshäuser (19
Prozent) möchten vergleichsweise wenige investieren. 81 Prozent der
Befragten streben eine Immobilie mit bis zu 100 Quadratmetern
Wohnfläche an.
Statistik. 36 Prozent der Österreicher können bis zu 700 Euro monatlich dafür ausgeben und immerhin noch 19 Prozent sind bereit, bis zu 1.000 Euro monatlich in den Zweitwohnsitz zu investieren. Die Befragung unter 840 Teilnehmern ergab, dass Zweitwohnsitze sehr gefragt sind. 16 Prozent verfügen bereits über einen, 38 Prozent überlegen die Anschaffung eines solchen.
Lage und Preis. Lage (82 Prozent) und Preis (67 Prozent) sind die entscheidenden Kriterien bei der Wahl der Ferienimmobilie, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Die steigenden Benzinpreise scheinen dabei kaum ins Gewicht zu fallen: Für nur 34 Prozent der Befragten ist die Anreisedauer ein relevantes Kriterium. Ebenfalls nicht besonders wichtig scheint das Angebot der Region zu sein, das für nur 31 Prozent ausschlaggebend ist. Gänzlich unbedeutend ist das Image der Region, das lediglich 2 Prozent bei der Wahl ihres Zweitwohnsitzes interessiert, hieß es.
Kärnten und Steiermark. Das beliebteste Bundesland ist Niederösterreich (31 Prozent). Ex aequo liegen Kärnten und die Steiermark (je 14 Prozent), danach folgt Tirol (12 Prozent). Die Ferienimmobilien sollten für 43 Prozent der Befragten idealerweise in der Nähe eines Gewässers liegen und ländliche Umgebung (26 Prozent) bieten.
Bedarf. Bis 2011 rechnet die Statistik Austria (Wohnungsbedarfsprognose 2005) mit einem zusätzlichen Bedarf von 45.000 Neben- und Zweitwohnsitzen, was knapp 10 Prozent des gesamten Neubaubedarfs entspricht. Laut Teletest würden derzeit 11 Prozent der
österreichischen Haushalte über einen Ferienwohnsitz verfügen. 28,1
Prozent der heimischen Urlaubsreisen entfielen laut Statistik Austria
beispielsweise im 2. Quartal 2007 auf den Zweitwohnsitz.


















