Pelletsheizung gut für ein volles Börserl und den Klimaschutz
Zusätzlich zur Landesförderung gibt es bis Ende Oktober vom Bund 800 Euro für Umstieg auf Pelletsheizung.

Foto © StotterFachleute Moritz, Themessl, Rakos und Seppele mit je einem Sackerl Pellets, das nötig ist, um 30 Liter Wasser für eine Dusche zu erhitzen
Die beste Fördersituation aller Zeiten bei der Umstellung auf eine Pelletsheizung gibt es heuer. "Es können bis zu 42 Prozent an Förderungen lukriert werden", sagt Christian Rakos, Geschäftsführer des Vereins "proPellets Austria". Nebenbei leiste man mit Pellets einen großen Beitrag zum Klimaschutz und spare mit dem Brennstoff viel bei den Anschaffungskosten.
Unterstützung. Um die Umstellungs-Unterstützung zu erhalten braucht man die Rechnung, die Zahlungsbestätigung und das ausgefüllte Antragsformular (zu finden unter www.public-consulting.at). Wie günstig eine Modifikation für den eigenen Haushalt wäre, lässt sich auf der Internet-Seite www.sonnenklar-erneuerbar.at herausfinden. Der "Umstiegsrechner" zeigt in zwei Gewinnkurven, wie sich ein Ölkesseltausch oder ein Wechsel auf Pellets auswirken würde.
Markt. Der Pelletmarkt hat sich nach der Hochpreisphase im Jahr 2006 wieder stabilisiert. Das eingeführte Marktmonitoring für die Preisstabilität und Versorgungssicherheit hat dazu beigetragen. Die Produktion in Kärnten und Österreich liegt weit über dem Verbrauch im Inland, daher werden die überschüssigen Pellets hauptsächlich nach Italien exportiert. "Sieben Produktionsstätten in Kärnten erzeugen nach unserer Prognose heuer rund 110.000 Tonnen Pellets, von denen nur 40.000 Tonnen in Kärnten selbst benötigt werden", so Peter Seppele, Geschäftsführer des größten Erzeugers in Kärnten.
Ersparnis. Verbrauchte man vorher 3000 Liter Öl, erspart man sich bei Umstellung auf Pellets pro Saison 1600 Euro.


















