Opel hat den Astra nachgeschärft
Pünktlich zum Start des Erzrivalen aus Wolfsburg hat Opel den Astra nachgeschärft, lässt eine Limousine und einen ziemlich bärigen 195-PS-Diesel von der Leine.

Foto © Opel
Auch wenn die Autowelt derzeit gespannt zum Golf nach Wolfsburg schaut, lassen sich die Rüsselsheimer nicht den Schneid abkaufen und kontern mit einem bunten Strauß von Neuigkeiten auf Augenhöhe, also beim Astra. Da wäre zunächst ein adrettes, kompaktes Limousinchen, mit dem sich Opel wieder gen Osten streckt, wo das Wachstum zu Hause ist, sich aber auch im Westen nicht verstecken muss. Der Schrumpf-Insignia ist mit Platz nicht geizig, erst recht nicht bei Kofferraum und Komfort, der ganz zum gediegenen Stufenheck passt.
Damit ist die Familienplanung bei den Astras abgeschlossen und Opel hat den Anlass genutzt, den Fünftürer (ab 15.990 Euro) und den Kombi Sports Tourer optisch und mit geschärften Augen bei den Assistenzsystemen frisch zu machen. Und dann wäre da noch der neue Dieselmotor. Dessen Bekanntschaft sei Anhängern der Neigungsgruppe "Sport, aber sparsam" empfohlen. Der aus dem Insignia entlehnte 2.0 BiTurbo CDTI mit 195 PS und 400 Nm Drehmoment (von 1750 bis 2500 U/min) ist ein Ausbund an Schmalz, der es künftig im Fünftürer, dem Coupé GTC und dem Kombi mit ganz leichter Rambo-Optik und zwei standesgemäßen Endrohren krachen lässt.
Der Krach ums Haushaltsgeld dürfte bei Verbrauchswerten ab 4,9 Litern pro 100 Kilometer (GTC, Sports Tourer und Fünftürer 5,1 l/100 km) allerdings ausbleiben.














