Ein echter Härtetest für den Peugeot 508
Langläufer im Winter: Acht Wochen, 12 Stationen und über 9000 Kilometer im Peugeot 508. Das Urteil: Bestanden. Mit Bravour.

Foto © Peugeot
Ein Winter in der Sportredaktion ist kein Kindergeburtstag. Zumindest für ein Auto, denn das wird dabei auf Herz und Nieren getestet.
Wobei "Dauertest" vor allem auf eines zutrifft – Langstrecken-Touren mit viel Gepäck unter extremen Bedingungen. Die heurige Aufgabe für den Peugeot 508: die Stationen Gröden, Alta Badia, Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck, Bischofshofen, Wengen, Zagreb, Kitzbühel, Schladming, Zürich zu bereisen. Teils durch (Tief-)Schnee, bei eisigen Temperaturen.
Was uns gefallen hat: Schon das Einsteigen – der Peugeot ist von außen eine stattliche Limousine, mit Nahbezug zur Oberklasse. Die Optik passt. Von innen aber hat man trotzdem fast das Gefühl, in einem Sportwagen zu sitzen. Apropos Limousine: Zwei riesige Reisetaschen samt Skischuhen haben im großen Kofferraum locker Platz, wenn man die – auf einfachste Weise – Sitze umklappt, wird er fast zum Raumwunder.
Die Sitze geben Halt, das Lenkrad liegt ebenso satt in der Hand wie das Fahrzeug auf der Straße. Und der Diesel schnurrt so leise, dass dem einen oder anderen Mitfahrer schon einmal ein "Ist das ein Benziner?" auskommt. Absolut positiv: der Verbrauch beim erstaunlich geräuscharmen Gleiten – unter sechs Litern.
Erst wenn man es eilig hat, wird es mehr – aber mehr als tausend Kilometer sind mit einer Tankfüllung kein Problem. Und auch mit nur zwei angetriebenen Rädern gab es über winterliche Pässe keine Sorge, nicht weiterzukommen.
Apropos Weiterkommen: Das Display für Radio und Navi sowie die problemlose Bluetooth-Handy-Funktion machen Freude.














