Kia Rio: Was kann der neue Korea-Kracher?
In Korea wärmt sich gerade der nächste Kia-Kracher auf: Wir nahmen den neuen Rio schon einmal unter die Lupe.

Foto © Kia
Der Picanto ist bei uns gerade einmal auf der Straße, scharrt eine Etage höher bereits der Rio in den Startlöchern. Und schon auf den ersten Blick wird klar, dass sich die Koreaner mit ihrem neuen Schmuckstück auf Augenhöhe mit Polo & Co begeben. Verantwortlich dafür ist in erster Linie Chefstylist Peter Schreyer, der den vier Meter langen Fünftürer begehrenswert eingekleidet und ihm die neue Marken-DNA ins Gesicht gemeißelt hat.
Damit bewegt sich der Rio nicht nur optisch auf der geschmackssicheren Seite, auch bei Technik und Qualität greift der Fünftürer den deutschen Platzhirschen frontal an. So schafft eine Spar-Version des Rio sogar das Kunststück, mit 3,2 Litern im Schnitt den Normverbrauch des Polo BlueMotion zu unterbieten.
Zudem hält der Rio auch drinnen das, was er von außen verspricht: Es gibt ordentlich Platz und eine helle, freundliche Einrichtung, alles scheint sauber verarbeitet zu sein. Hinter dem griffigen Lenkrad freut man sich außerdem über klare und rätselfreie Armaturen. Obendrein gewährt Kia eine Garantie von sieben Jahren.
Auf den ersten Kilometern zeigte der Rio keine Schwächen, der Fronttriebler ist handlich, wendig und lenkt sauber ein. Das Fahrwerk ist relativ komfortabel ausgelegt, die Abstimmung des Sechsganggetriebes passt auch. Die Motoren glänzen durch Sparsamkeit, weniger durch Temperament.
Die endgültigen Preise sind noch nicht fixiert, man kann aber davon ausgehen, dass der Einstiegspreis unter 11.000 Euro liegen wird.














