John Wayne würde Nissan Pathfinder fahren
Würden heute Cowboys nach einem langen harten Tag des Rinderhütens nachts ums Lagerfeuer in der Prärie sitzen, stünde im Hintergrund zwischen den mannshohen Kakteen wahrscheinlich ein Nissan Pathfinder.

Foto © Nissan
Weil er seinen Charme als Naturbursch konserviert hat, auch wenn er sich bis zum Dach mit Komfort-Goodies ausstatten lässt. Und das Dach ist hoch. Weil man sich vorstellen kann, dass John Wayne mit ihm durch den Wilden Westen reitet. Weil man beim Fahren das Gefühl hat, dass man mehr drauf als drinnen sitzt.
Es ist ja nicht so, dass der Riese das Zittern bekommt, wenn er eine Kurve sieht. Nein, den bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Aber allerbeste Freunde werden er und enge Radien (alias Stadtverkehr) wohl nie werden.
Zu seinem Format passt der bullige V6-Diesel, der wie ein Ochse zieht, aber weit bessere Manieren hat. Das Innenleben ist weit weniger rustikal, als man dem kantigen Kerl von außen ansieht, und fasst im Ernstfall eine ganze Handballmannschaft (also sieben Personen). Mit umgeklappten Sitzen kann ein Pärchen Gepäck mit Klamotten für einen zweiwöchigen Urlaub und trotzdem noch die Waschmaschine locker im Pathfinder unterbringen. Man weiß ja nie.
Der Pathfinder ist ein Typ zum Pferdestehlen (auch, aber nicht nur wegen der gebremsten Anhängelast von 3,5 Tonnen). Einer, der die Ärmel hochkrempelt und sich nützlich macht. Und keine Angst davor hat, sich dabei schmutzig zu machen.
Und ganz ehrlich, so ganz sauber und matschfrei - da fehlt ihm irgendwie etwas.
Features
Fakten
Preis. Ab 61.650 Euro.
Motor. 3.0 V6 dCi, 231 PS, 550 Nm bei 1750 U/min, 9,5 l/100 km, 250 g CO2/km.
Maße. 4813/1848/1785 mm L/B/H, 190-2091 l Laderaum.














