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Zuletzt aktualisiert: 05.06.2010 um 21:46 UhrKommentare

Das Auto schlug das Motorrad

Das Duell zwischen Automobil und Motorrad brachte einen klaren Sieger: Räikkönen staubte Blazusiak ein.

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Es war letztlich ein ungleiches Duell mit einem klaren Sieger: Ex-Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen. 10:28,6 Minuten benötigte der Finne für den 13,5 Kilometer langen Ritt hinauf auf den Erzberg - und damit war er um fast 40 Sekunden schneller als Rodeo-Seriensieger Taddy Blazusiak auf seinem KTM-Motorrad. Der "Iceman" in seinem mehr als 300 PS starken Citroen C4 WRC hat den "Eisenmann" im sogenannten "Motorclash" also gebogen. Obwohl der bei seiner 120 Kilo leichten KTM 570 satte 70 PS aufs Hinterrad bringt. Die rund 45.000 Fans, die sich in der Abendsonne wie Dohlen auf den Erzbergetagen niedergelassen hatten, waren hochzufrieden mit der Darbietung. Und Blazusiak nahm die Niederlage gelassen: "Ausschlaggebend war Kimis kürzerer Bremsweg, auf dieser Strecke hat das Motorrad keine Chance", befand der Topfavorit für das "Hare Scramble" (Start: 11 Uhr). Und er nahm es auch gelassen, dass er damit zum "Waschdienst" antreten muss; schließlich ging es um eine Wette und der Verlierer ist verpflichtet, das Gefährt des Siegers zu waschen; in diesem Fall den Citroen. Und Räikkönen, der sich selbst partout nicht dreckig machen wollte, staubte den Gegner ein, um sich dann schnell aus dem Staub zu machen: "Das war echt schräg", sagte er noch, ehe er in den Hubschrauberstieg.

Apropos schräg: Das wird es auch beim "Hare Scramble", wenn wieder 500 Starter versuchen, Hindernisse wie Badewanne, Kuckucksnest oder Märchenwald zu bezwingen. Nur wenige werden es wirklich schaffen.

ALOIS LEITENBAUER

Erzberg-Rodeo 2009

 

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