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    GTI-Gäste "zahm" wie noch nie Das "echte" Treffen ist schon vorbei Voriger Artikel Aktuelle Artikel: GTI Nächster Artikel GTI-Gäste "zahm" wie noch nie Das "echte" Treffen ist schon vorbei
    Zuletzt aktualisiert: 09.11.2011 um 05:10 UhrKommentare

    VW verspricht: "GTI-Treffen wird 2012 sicher stattfinden"

    Gemeindepolitik streitet über Verantwortung für Veranstaltung. Hauptaussteller VW sieht politischen Konflikt in Reifnitz derzeit noch gelassen.

    Foto © APA

    Würden sie auf dem Spulplatz beim GTI-Treffen so Gas geben, wären ihnen die Standing Ovations der "Gummi Gummi"-Enthusiasten sicher. Adolf Stark, FPK-Bürgermeister der Gemeinde Maria Wörth und der Zweite Vizebürgermeister Helmut Rothe (Bürgerliste Maria Wörth Lebenswert) beschränken sich auf verbalen Schlagabtausch.

    Stark will nach 15 Jahren nicht mehr Veranstalter des GTI-Treffens sein. Er habe die ständigen Angriffe auf seine Person satt und will "nicht mehr den Kopf hinhalten". Als Tourismusreferent hat Rothe angekündigt, die Organisation als Vertreter der Gemeinde zu übernehmen. "Aber der Bürgermeister blockiert die notwendigen Entscheidungen im Gemeinderat und riskiert ein Chaos", so Rothe, der eine ordentliche Übergabe aller Unterlagen fordert. Stark entgegnet: "Ich werde nichts blockieren, er soll endlich ein Konzept vorlegen!" Die nächste Gemeinderatssitzung am 21. November verspricht Spannung.

    Der Autokonzern VW lässt sich den Auftritt am Wörthersee-Südufer jährlich mehrere Millionen Euro kosten. Das politische Geplänkel sieht Hermann Becker, Sprecher der Porsche-Holding, gelassen. "Das GTI-Treffen ist eine Institution und wird 2012 sicher stattfinden." Einen Vertrag zwischen VW und der Gemeinde gebe es nicht, der "wichtigste Aussteller" werde aber auf jeden Fall wieder dabei sein. "Ob Stark, ein anderer Vertreter der Gemeinde oder eine Agentur als Veranstalter die Verantwortung trägt, ist für VW nicht entscheidend", sagt Becker. Die Vorlaufzeit von VW für das Event beträgt mehrere Monate, Anfang 2012 sollten die Verantwortlichen also wissen, wohin die Reise führt.

    WOLFGANG FERCHER

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