Regen gab GTI-Gästen zum Abschied Gas
Tausende Teilnehmer der "Auto-News 2009" sind wetterbedingt bereits am Samstag abgereist. Gefürchtete Freitag-Horrornacht blieb heuer aus.

Foto © KLZ/Koscher
Sie galt vor allem in den Anfangsjahren des GTI-Treffens als Horrornacht - die Nacht von Freitag auf Samstag. Nach 29 Jahren scheint sich das Blatt gewendet zu haben. "Es war auffallend ruhig", meldete am Samstag Oberstleutnant Gottlieb Türk aus der Einsatzzentrale der Polizei. Leichte Verletzungen trug ein Angehöriger der Einsatzeinheit "Luchs" davon, als er gegen 1.30 Uhr früh im Bereich eines Veranstaltungszeltes die Rauferei zwischen zwei Männern schlichten wollte. Ein Handwerker (25) aus der Steiermark wird wegen Verdachtes auf Widerstand gegen die Staatsanwaltschaft angezeigt.
Für Aufregung sorgte gegen 3.30 Uhr früh die Anzeige eines Monteurs (29) aus Neunkirchen in Niederösterreich. Der Mann entdeckte auf einem Campingplatz in Keutschach ein 9-Millimeter-Projektil, abgefeuert vermutlich aus einer Pistole, welches im Dach seines Firmenautos steckte. Kriminaltechnische Untersuchungen der Spurenlage ergaben allerdings, dass das Projektil wohl schon seit Tagen im Dach steckte. In den Nachmittagsstunden setzte, wohl auch durch den Regen bedingt, die große Abreisewelle ein. Vor allem auf den Campingplätzen herrschte bei knöcheltiefem Schlamm bereits gähnende Leere. Auf der Tauernautobahn vor dem Wolfsbergtunnel bei Spittal bildete sich Richtung Salzburg vorübergehend ein Stau von über zehn Kilometern.













