Ingolstadt jubelt: Audi-Gewinn explodierte 2007 regelrecht
Audi hat 2007 hat offenbar vom Trend zu größeren und teureren Autos profitiert und konnte zudem die Produktivität steigern: Nun soll die Millionengrenze beim Absatz geknackt werden.

Foto © Audi964.151 neue Audis im Jahr 2007
Die Ingolstädter fuhren zum zwölften Mal in Folge eine Rekordbilanz ein: Das operative Ergebnis kletterte auf 2,7 Milliarden Euro, ein Plus von 34 Prozent zum Vorjahr. Dies sei das bisher höchste Ergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit, sagte Vorstandschef Rupert Stadler am Dienstag in Ingolstadt. Der Umsatz legte um 7,9 Prozent auf 33,617 Milliarden Euro zu.
Mitarbeiter-Plus
2007 ist die Zahl der Audi-Mitarbeiter um 2,5 Prozent auf 54.000 weltweit gestiegen.
964.151 Autos. Der zum VW-Konzern gehörende Autobauer Audi hat 2007 vom Trend zu größeren und teureren Autos profitiert: Das Wachstum sei vor allem auf den Verkauf teurer Fahrzeuge zurückzuführen, wie den Geländewagen Q7, Modelle der TT-Familie, den A5 und den Supersportwagen R8. Zudem habe Audi die Kosten gesenkt und die Produktivität gesteigert, sagte Finanzvorstand Axel Strotbek. Im vergangenen Jahr verkauften die Ingolstädter weltweit 964.151 Autos, ein Plus von 6,5 Prozent.
Millionengrenze im Visier. 2008 werde Audi beim Absatz die Millionengrenze knacken, bekräftigte Stadler. Im Februar legte die Zahl der verkauften Autos um 2,6 Prozent auf 71.348 zu. Für den März erwartet der Vorstandschef eine Absatzdelle, weil sich der Modellwechsel beim volumenstärksten Modell A4 negativ auswirke. Ab April sei wieder mit Wachstumsraten zu rechnen.
Erfolg auch in den USA. Stadler sagte weiter, auf dem weltgrößten Automarkt USA, wo Audi weit hinter dem Münchner Konkurrenten BMW liegt, werde der Absatz im laufenden Jahr trotz der Marktschwierigkeiten zulegen. "In diesem Jahr werden wir die 100.000er-Hürde überspringen". Bis 2015 soll sich die Absatzzahl von zuletzt 93.500 verdoppeln, bekräftigte er.
Features
Fotoserien
Zukunftspläne
In den kommenden acht Jahren werde Audi sein Wachstum durch massive Erweiterung der Produkt-
palette von jetzt 25 auf 40 Modelle
vorantreiben. Zu-
dem solle es in allen
zahlen-
mäßig großen Baureihen künftig spritsparende Modelle geben.













