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    Zuletzt aktualisiert: 22.02.2008 um 14:06 Uhr

    Volkswagen-Affäre: Ex-Betriebsratschef Volkert muss ins Gefängnis

    VW-Affäre um Lustreisen auf Firmenkosten und Schmiergeldzahlungen war im Sommer 2005 ins Rollen gekommen. Die Richter blieben mit dem Strafmaß unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft.

    Ex-VW-Betriebsratschef Klaus Volkert

    Foto © ReutersEx-VW-Betriebsratschef Klaus Volkert

    Der frühere Volkswagen-Betriebsratschef Klaus Volkert ist als erster Angeklagter in der VW-Affäre zu einer Haftstrafte ohne Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Braunschweig verhängte am Freitag wegen Beihilfe und Anstiftung zur Untreue zwei Jahre und neun Monate Haft gegen Volkert. Der mit ihm angeklagte Ex-Manager Klaus-Joachim Gebauer erhielt wegen Untreue in 40 Fällen ein Jahr auf Bewährung. Das Gericht blieb damit unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft.

    Anstiftung zur Untreue. Diese hatte für Volkert wegen Anstiftung zur Untreue in 48 Fällen eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten gefordert. Für Gebauer verlangte sie wegen Untreue und Anstiftung zum Betrug eine Bewährungsstrafe von 20 Monaten. Die Verteidiger hatten auf Freisprüche für beide Angeklagten plädiert.

    Zweifelhafte Praktiken. Das Gericht wertete das Kassieren von knapp 2 Millionen Euro Sonderboni durch Volkert als Beihilfe zur Untreue. "Er wusste auch, dass er keinen Anspruch auf die Zahlungen hatte", sagte die Vorsitzende Richterin Gerstin Dreyer. Als Anstiftung zur Untreue stufte das Gericht VW-Zahlungen von 400.000 Euro an die Ex-Geliebte Volkerts ein. Die Einstellung der Frau über sogenannte Scheinverträge habe Volkert immer wieder bei VW angemahnt. "Volkert ließ nicht locker und kam immer wieder darauf zurück", sagte die Vorsitzende Richterin Dreyer.

    Gehaltszahlungen. Volkert und Gebauer hatten vor Gericht die Vergnügungen auf Firmenkosten und Zuwendungen von VW an Betriebsräte eingeräumt. Umstritten blieb jedoch die juristische Wertung dieser Vorgänge. In Sonderbonuszahlungen von VW an Volkert sah die Staatsanwaltschaft besonders schwere Untreue, zu der der Betriebsratschef den früheren VW-Personalvorstand Peter Hartz angestiftet habe. Die Verteidigung sprach dagegen von Gehaltszahlungen, die dem Wert Volkerts für das Unternehmen entsprochen hätten. Gebauer, der Lustreisen auf VW-Kosten organisierte, befolgte nach Ansicht seines Verteidigers nur Anweisungen von Hartz.


    VW-Affäre

    Volkert und Gebauer gelten als Schlüsselfiguren in der VW-Affäre um Lustreisen auf Firmenkosten und Schmiergeldzahlungen, die im Sommer 2005 ins Rollen gekommen war.

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