Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
24. Mai 2013 05:02 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Dacia-Preisbrecher um 5.000 Euro? LKH Graz: Konzept für Verkehr in der Kritik Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Mein Auto Nächster Artikel Dacia-Preisbrecher um 5.000 Euro? LKH Graz: Konzept für Verkehr in der Kritik
Zuletzt aktualisiert: 29.01.2008 um 12:54 Uhr

"Egoschweine": Nichts nervt Österreichs Autofahrer mehr als Drängeln

Laut einer KfV-Befragung ist Drängeln "letztklassiges Verhalten" von "Egoschweinen" - "das machen nur Dumme". Generell ist die Fähigkeit zur Selbstkritik eher schwach ausgeprägt, gefährlich wird das falsche Einschätzen von Abständen.

Eine Frage des Abstandes

Foto © aboutpixel.de/kim czumaEine Frage des Abstandes

Nichts regt die Österreicher im Straßenverkehr mehr auf als zu knappes Auffahren. Das zeigten Befragungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), die im Dezember durchgeführt wurde: Demnach fühlten sich 91 Prozent der Befragten von der Dränglerei am meisten genervt, zwei Drittel der Befragten stuften das Drängeln zusätzlich als sehr gefährlich ein, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

"Egoschweine". Dementsprechend emotional fielen die spontanen Beschreibungen dieser Verhaltensweise aus. "Das ist letztklassig", "das machen nur Dumme", "meistens sind es unreife Idioten und Egoschweine" waren die wenig schmeichelhaften Charakterisierungen jener Autofahrer, von denen man sich genötigt und bedroht fühlt. Was das Drängeln aus Sicht der Befragten so gefährlich macht, ist vor allem der zu geringe Bremsweg und die Stresssituation, in die der Vordermann durch aggressives Auffahren gebracht wird, so das KfV.

Problem Selbstkritik. Wenn es um Selbstkritik geht, zeigten sich die österreichischen Autofahrer gnädig. 44 Prozent der Befragten beobachten die Drängelei bei anderen sehr oft, weitere 30 Prozent nehmen sie "eher häufig" wahr. Genau spiegelverkehrt war das Ergebnis, wenn sich die Befragten selbst einschätzen mussten: 43 Prozent ertappten sich fast nie beim Drängeln, weitere 35 Prozent waren der Meinung, dass sie eher selten zu geringen Abstand halten. Nur jeder 17. Autofahrer gab zu, eher häufig oder sehr oft zu drängeln.

Psychologischer Hintergrund. "Psychologen erklären dieses Phänomen damit, dass eine potenziell gefährlich eingeschätzte und negativ bewertete Verhaltensweise wie das Drängeln etwas ist, das andere aufgrund ihrer Persönlichkeitseigenschaften tun", sagte KfV-Direktor Othmar Thann. "Sollte man selbst einmal den Abstand zu gering halten, schiebt man das auf äußere Faktoren wie Zeitdruck oder die eigene Bedrängnis durch den Hintermann." Durch diese Ursachenzuschreibung wird der eigene geringe Abstand nicht als klassisches Drängeln bezeichnet, sondern als der Situation angepasstes Verhalten.


Studie

Das KfV befragte für die Studie einerseits 500 Autofahrer online. Außerdem wurden Lenker qualitativ befragt.

Fahrzeugsuche

Ein Service von

Online-Anzeigen-Tool

Inserieren Sie jetzt in nur 6 Schritten Ihre Zeilenanzeige in der Kleinen Zeitung Weiter



KLEINE.tv

Mein Auto: Die Stadtmountainbiker

Die Fahrräder von Maximilian Melcher und Martin Meißel gehören eigentlic...Bewertet mit 5 Sternen

 

Testberichte

 

Der Pirelli 2013

Der Pirelli-Kalender 2013 | Foto: Pirelli Kalender 2013, Steve McCurry

In Rio de Janeiro entstanden die Fotos für den neuen Pirelli-Kult-Kalender.

Service für Sie

Der ÖAMTC testete aktuelle Pneus.

Neue Regelungen kommen.

Was im neuen Jahr zu beachten ist.

Die beste Route zum Ziel.

Was stimmt und was nicht.

 

Gebraucht, aber gut

Dan Race - Fotolia.com

Sie suchen nach Ihrem Traumauto? Die Fachhändler bieten eine Auswahl an Top-Gebrauchtwagen. Wir haben Tipps.

Billig tanken

Foto: AP
 

Newsletter

Nachrichten aus der Motor-Welt dazu Fotoserien und Videos von den allerneuesten Modellen.

 

Verkehrsmeldungen

Foto: ÖAMTC
 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang