TomTom kooperiert mit Google Maps
Auf den lokalen Google-Maps-Seiten wurde die Funktion "Senden" durch die Option "An GPS senden" erweitert. TomTom-Anwender können nun per Mausklick dieses Service nutzen. Man will Autofahrern damit genauere Verkehrsinformationen und personalisierte Inhalte zur Verfügung stellen.

Foto © APATomTom-Navis unterstützen nun auch Google-Maps-Adressen
Der niederländische Navigationsgerätehersteller TomTom hat nun eine Kooperation mit Google Maps bekannt gegeben. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen eine Möglichkeit entwickelt, wie in Google Maps gefundene Adressen an ein TomTom-Navigationsgerät gesendet werden können. Auf den lokalen Google-Maps-Seiten wurde die Funktion "Senden" durch die Option "An GPS senden" erweitert. TomTom-Anwender können per Mausklick dieses Service nutzen, ohne längere Downloads abwarten zu müssen.
Fakten
TomTom verfügt derzeit mit rund 1.300 Mit-
arbeitern weltweit über einen Marktanteil von 50 Prozent in Europa.
Genauere Verkehrsinfos. "Die aktuelle Kooperation mit Google ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Erreichung unseres längerfristigen Ziels, TomTom-Nutzern in Zukunft eine grundlegend bessere Navigation zu ermöglichen", meint Stefan Kühn, Vice President Sales Central & Eastern Europe bei TomTom, im Gespräch mit pressetext. Zentrale Aspekte seien hierbei die Erstellung besserer Karten, das Bereitstellen genauerer Verkehrsinformationen, das Einbinden von Sicherheits- und Hilfsfunktionen und das einfache Personalisieren und Aktualisieren der Navigationssysteme. "Besonders für das letztgenannte Ziel ist die Zusammenarbeit mit Google wichtig, da wir hoffen, so der steigenden Nachfrage unserer Nutzer an personalisierten und aktualisierten Inhalten gerecht zu werden", erklärt Kühn.
So geht's. Der User ruft Google Maps im Webbrowser auf und sucht nach einer Adresse. Hat er diese gefunden, kann er sie über die Funktion "Senden" an das Navigationsgerät übermitteln. Anschließend öffnet sich ein Fenster, das die Schaltfläche "An GPS senden" enthält, durch die der Anwender die gefundene Adresse an das Navi-Gerät verschicken kann. Dazu muss dieses aber mit dem Computer verbunden sein. Bei der nächsten Verbindung des Geräts mit dem Internet werden dann die relevanten Daten über die Software "TomTom Home" auf das Navigationssystem übertragen, auf dem sie somit auch ohne Internetanbindung mobil nutzbar sind. So kann der Anwender beispielsweise im Auto die übermittelte Adresse als Ziel auswählen und als Favorit für die weitere Verwendung speichern.
Points of Interest. Kooperationen sind für TomTom nichts Neues. "Verschiedene Unternehmen nutzen bereits die 'Add-to-TomTom'-Technologie", sagt Kühn und nennt als Beispiele ANWB und ERA in den Niederlanden und Visit Britain in England. "Nutzer dieser Webseiten können ganz einfach Inhalte wie POIs auf ihrem TomTom erweitern, indem sie auf den 'Add-to-TomTom'-Link klicken", schildert er weiter.
Features
Fotoserien
Nahe Zukunft
Man arbeite daran, ähnliche Kooperationen wie die mit Google im kommenden Jahr in Europa und den USA auszubauen.
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