Weniger Tote auf Straßen, doch mehr verletzte Unfallopfer
Heuer gibt es in Kärnten um 14 Prozent weniger Verkehrstote als im Vorjahr. "Verkehrsclub" kennt Gründe,
In den ersten elf Monaten des Jahres gab es laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in Kärnten um 14 Prozent weniger Verkehrstote als im Jahr zuvor. Es gab jedoch viel mehr Unfälle mit Verletzten. Österreich steuert laut VCÖ trotzdem auf die "beste" Verkehrsunfallbilanz zu. Bei anhaltendem Trend werde die Zahl der Toten in diesem Jahr erstmals unter 700 sinken.
47 Todesopfer weniger. Heuer kamen bundesweit 636 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Damit sind bisher 47 Todesopfer weniger zu beklagen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach dem starken Anstieg im ersten Halbjahr (plus 17 Prozent) wurde im zweiten Halbjahr eine erfreuliche Trendumkehr registriert. Vorarlberg erreichte laut VCÖ mit minus 33 Prozent den stärksten Rückgang.
Ziel verfehlt. Dennoch wird das Verkehrssicherheitsziel von weniger als 621 Toten im gesamten Jahr verfehlt. Zudem sei die Zahl der Unfälle und Verletzten um fünf Prozent höher als im Vorjahr. "Der Rückgang bei tödlichen Unfällen ist auch auf die Sicherheitsmaßnahmen bei den Fahrzeugen zurückzuführen", so VCÖ-Mitarbeiter Martin Blum. Bei Fahranfängern konnten die Unfallzahlen durch die Einführung der Mehrphasen-Fahrausbildung gesenkt werden.













