Frisch aus dem Kopierer
IAA Frankfurt: BMW und Toyota empört über Billigkopien ihrer Modelle aus China.

Foto © ReutersCeo von Shuanghuan. Der BMW X5 läßt grüßen.
Der Skandal schien bei der Internationalen Automobilausstellung 2007 in Frankfurt perfekt zu sein: BMW und Mercedes sprachen von Klagen, bei Toyota konnte man sich nur schwer beruhigen: Der Importeur China Automobile zeigt nämlich die Modelle der Marke Shuanghuan, die frisch aus der Kopiermaschine zu kommen scheinen.
Der Ceo erinnert deutlich an den BMW X5, der Ufo schaut drein wie ein Toyota Rav4 und der Noble ist ein gelungene Kreuzung aus Smart und Toyota Aygo. Der Verband der deutschen Automobilindustrie haute angesichts dieses Auftritts auf den Tisch und drohte Aussteller von der IAA zu verbannen, die "Verstöße gegen das geistige Eigentum" begehen.
Die Frankfurter Autoshow geht derweil ins Finale. "Und wir sind noch immer da", erklärt China-Automobile-Geschäftsführer Karl Schlössl. Und: "Ich weiß nichts von einer Klage, warum auch?"
Dafür verweist er gleich auf den Österreich-Importeur, der 2008 die Autos aus China zu uns bringen wird: Die Firma Maxum, bisher bekannt als Importeur von GM-Modellen wird den Import übernehmen.
Laut Maxum-Aussage verliefen sowohl die Crashtests wie auch die Abgasüberprüfung der Autos positiv - sie dürfen zugelassen werden. Aus Graz gibt es bereits mehrere Händler-Anfragen, in Kärnten hat sich ein Villacher Händler um die Verkaufslizenz beworben.

















