Volkswagen will sechs Modelle in neuem Werk in Russland bauen
Noch 2007 solle in der Fabrik in Kaluga südwestlich von Moskau mit der Montage der Modelle Octavia und Fabia der tschechischen Marke Skoda sowie des Passat und des Jetta von VW begonnen werden, so ein Sprecher.

Foto © VolkswagenAb 2008 in Kaluga montiert: Tiguan
Volkswagen will in seinem neuen Werk in Russland insgesamt sechs Modelle bauen. Parallel dazu werde das Händlernetz in dem schnell wachsenden russischen Markt ausgebaut. Volkswagen hatte sich bisher mit konkreten Äußerungen über die für das Werk geplanten Modelle bedeckt gehalten.
Neue Pläne. Ab 2008 soll der kleine Geländewagen Tiguan in Kaluga montiert werden, der im September 2007 auf der Automesse IAA in Frankfurt erstmals einem breiten Publikum gezeigt werden soll. Der Kleinwagen Polo soll ab 2009 in Russland vom Band rollen.
Werk wird gebaut. Volkswagen baut dort zurzeit ein neues Werk. Zudem entsteht eine Fabrik mit Karosseriebau, Lackiererei und Montage, die von 2009 an in Betrieb gehen soll. Das neue Werk soll bis zu 3.500 Menschen beschäftigen und eine jährliche Fertigungskapazität von 115.000 Fahrzeugen erreichen.
150.000 Einheiten. Mit der Produktion in dem Land schafft der Konzern auch die Voraussetzungen dafür, Fahrzeuge zu niedrigen Zöllen nach Russland zu exportieren. Ziel es, in vier bis fünf Jahren den Absatz auf 150.000 Pkw von derzeit rund 30.000 Einheiten auszuweiten.
Features
Kredit
Volkswagen erhält für sein erstes Werk in Russland einen Kredit
der europäischen Förderbank EBRD über 750 Millionen Euro. Die Europäische
Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD)- kurz Osteuropabank -
will selbst 250 Millionen Euro zur Verfügung stellen und für den Rest ein
Banken-
konsortium gewinnen.













