Ab 1. Februar muss die neue Vignette kleben
Mautprellern droht Strafe bis 3.000 Euro, wenn sie die neue korallenrote Vignette nicht korrekt angebracht haben, Maut-Pickerl-Manipulation kostet mindestens 240 Euro.

Foto © APADie erste Version der Vignette für 2008
Wer ohne gültiges Mautpickerl auf Autobahnen oder Schnellstraßen erwischt wird, muss mit teils hohen Strafen rechnen. Im günstigsten Fall kommt man mit einer Ersatzmaut von 120 Euro davon. Wer nicht sofort zahlen will, muss mit einer Anzeige und einer Geldstrafe von mindestens 300 Euro rechnen. "Schlimmstenfalls kann es bis zu 3.000 Euro teuer werden", erklärte ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka.
Zum Thema
Achtung beim Anbringen. Vignetten dürfen nur mehr auf die Windschutzscheibe, z. B. auf den linken Rand oder hinter den Rückspiegel, geklebt werden. Die Anbringung auf einer nicht versenkbaren, linken vorderen Seitenscheibe ist seit einem Jahr nicht mehr gestattet. Die Vignette darf auch nicht durch einen dunklen Tönungsstreifen verdeckt werden.
Nicht erlaubt. Nicht erlaubt sind spezielle Folien, Saugnäpfe oder Klebebänder, die einen direkten Kontakt der Vignette mit der Windschutzscheibe verhindern. Das gilt als Vignetten-Manipulation und kostet mindestens 240 Euro. Der Preis hat sich dieses Jahr auf 73,80 Euro erhöht und ist damit um 1,20 Euro teurer als im vergangenen Jahr.
Zwei Designs. Die seit 1. Dezember verkaufte Mautvignette für das Jahr 2008 gibt es übrigens in zwei verschiedenen Layouts: Das Design der Maut-Pickerl wurde im Laufe der Produktion geändert, um für die neu eingeführte automatische Vignettenkontrolle eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten. Beide Versionen sind gültig.
Die Unterschiede. Bei der alten Variante ist die schwarze Jahreszahl "B 08" auf zwei weißen und einem roten Streifen gedruckt. Bei der neuen Designversion ist die Bezeichnung mit drei weißen "Fahrspuren" unterlegt. Die Zahl
"08" kann so besser von der automatischen Kamera erkannt und gelesen werden.
Features
Dossier
Seit 1. Dezember 2007
Alle drei Ausführungen sind bereits seit 1. Dezember 2007
bei den fast 7.000 Ver-
kaufsstellen im In- und Ausland erhältlich. Pro Jahr werden rund 23 Millionen Maut-Pickerl hergestellt.













