Käfer und Co. - wo das alte Blech parkt
In den heimischen Museen warten die Perlen von damals auf Besucher.

Foto © Thomas GolserNur eines der Highlights in Gaal...
Bei Regen holt kein echter Autoliebhaber seinen Oldie aus der Garage. Wer trotz Schlechtwetter den würzigen Duft von Benzin atmen und altes Blech bestaunen möchte, kann das in den heimischen Automuseen tun. Zwei Beispiele: "Dort, wo heute die Käfer stehen, war früher ein Kuhstall," erklärt Arnold Kravanja, Obmann des VW-Käfermuseums im obersteirischen Gaal.
Zum Thema
Historisches vereint. Heute reihen sich dort um die 25 Exponate aneinander, die in Erinnerung rufen, was seinerzeit nicht alles luftgekühlt über die heimischen Straßen knatterte. Zu den Schätzen, die das Museum als Leihgaben bekommt, zählen das von der Firma Hebmüller karossierte zweisitzige Käfer-Cabrio und ein Formel-V-Bolide, mit dem Jochen Rindt in den 60er Jahren angeblich einige Runden drehte. Besonders empfehlenswert ist eine Führung mit dem Obmann, der zu jedem Ausstellungsstück die passenden Geschichte erzählen kann.
Rasante Legenden. Im Kärntner Gmünd huldigt man ebenfalls Ferdinand Porsches Lebenswerk: Denn dort wurden die ersten 52 Exemplare des legendären Porsche 356 gebaut, bevor die Produktion nach Stuttgart verlegt wurde. An diesem geschichtsträchtigen Ort eröffnete Helmut Pfeifhofer 1982 das einzige private Porsche-Museum in Europa. Die Sammlung in Gmünd spannt den Bogen vom Holzmodell des Ur-Porsche über den Männertraum 911 bis zu den erfolgreichen Boliden der Sportwagenschmiede, die in Le Mans oder Indianapolis an den Start gingen. Jüngster Zugang ist der pensionierte 911er der österreichischen Polizei.














