Sicher in den Urlaub mit Wohnwagen und Co.
Campern fehlt Fahrroutine, warnt der ÖAMTC. Die wichtigesten Tipps für alle, die sich mit dem Wohnwagen-Gespann oder Wohnmobil auf den Weg in den Urlaub machen.

Foto © ÖAMTCBei der Fahrt mit dem Wohnwagen längeren bremsweg bedenken!
Ob es nun um das Kurvenfahren, Verhalten in einer Notsituation oder einfach nur ums Rangieren geht - mit Anhänger reagieren Fahrzeuge einfach anders, als man es gewohnt ist", erläutert ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte Franz Fabian. Eine unbeschwerte Urlaubsreise mit Gespann setzt entsprechende Vorbereitung und umsichtige Fahrweise voraus.
Fakten
Laut einer Untersuchung des ÖAMTC sind in Österreich rund 50 Prozent aller Fahrzeuge mit falschem Reifendruck unterwegs.
Reifenschäden durch falschen Luftdruck sind die Unfallursache Nummer eins. "Viele Unfälle mit einem Wohnwagen passieren wegen Reifenschäden, zu 80 Prozent spielt der falsche Reifendruck eine Rolle", sagt der ÖAMTC-Experte. "Schon ein halbes Bar zu niedrig kann kritisch sein. Ein Reifen mit zu wenig Luft beginnt auf der Autobahn bei höherer Geschwindigkeit und langer Fahrt zu 'walken'. Hat es dazu noch hohe Temperaturen, erhitzt sich die Luft im Reifen immer mehr und dehnt sich aus. Im schlimmsten Fall schält sich die Lauffläche richtiggehend ab, ein Unfall ist dann unvermeidlich."
Features
Tipp
Camper sollten den Reifen-
rechtzeitig vor der Abfahrt kontrollieren. timmt der Druck zwei Tage nach der ersten Überprüfung noch immer, hat man die Sicherheit, dass das Reifenventil oder der Gummi selbst nicht beschädigt sind.
Links
Fahrtechnik-Training
Für Fahrer von Wohnwagen-
Gespannen bietet der ÖAMTC in seinen Fahhrsicherheits-
zentren spezielle Trainings an. Dabei werden Bremsver-
halten, Kurventechnik, richtige Beladung und Gefahrensituationen geübt.













