Vierter Streich von Audi, auch Lietz durfte jubeln
Das Trio Biela, Pirro und Werner landete mit Audi einen überlegenen Triumph in Le Mans.

Foto © GEPAFür Biela war es bereits der fünfte Sieg
Frank Biela, Emanuele Pirro und Marco Werner hat mit einer beeindruckenden Triumphfahrt den Siegeszug von Audi beim Motorsport-Klassiker "24 Stunden von Le Mans" fortgesetzt. Das Trio gewann die 75. Auflage des legendären Langstreckenklassiker bei am Schluss strömendem Regen überlegen und wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.
Der fünfte Sieg.
Für Biela war es bereits der fünfte Le-Mans-Sieg. "Es war nicht einfach, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aber für uns ist es sehr gut gelaufen", betonte der Deutsche. Mit zehn Runden Rückstand belegte das Peugeot-Team Lamy, Sarrazin und Bourdais abgeschlagen den zweiten Platz. Allerdings musste das Auto 43 Minuten vor Rennende vorübergehend in die Box geschoben werden. Der Franzose Henri Pescarolo, mit 33 Starts der absolute Rekordhalter, kam überraschend auf Rang drei.
Audi.
Der Le-Mans-Dominator Audi hatte trotz des siebenten Erfolges innerhalb von acht Jahren nicht nur Grund zum Jubeln. Rekordsieger Tom Kristensen verpasste wegen eines Unfalls seines in Führung liegenden Teamkollegen Rinaldo Capello am Sonntagvormittag die Chance auf seinen achten Triumph.
Lietz.
Auch Österreich stellte einen Klassensieger: Der Niederösterreicher Richard Lietz triumphierte mit Raymond Narac und Patrick Long in einem Porsche 997 in der GT2-Klasse. Norbert Siedler (Pescarolo-Judd) schied mit Motorschaden aus, Philipp Peter kam nach zwei Defekten nur auf Platz 28.
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Österreicher
1965 gewann Jochen Rindt, 1971 Helmut Marko (Streckenrekord), 1996 wurde Alexander Wurz mit 22 Jahren jüngster Sieger aller Zeiten. 1999 gewann Karl Wendlinger die GT2-Klasse, im selben Jahr führte Gerhard Berger als Sportdirektor einen BMW zum Gesamtsieg.
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Großer Jubel bei AudiFoto © Reuters
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Lietz triumphierte in der GT2-KlasseFoto © GEPA













