Hohe Beteiligung bei Tankstellen-Streik in Italien
Pächter protestierten vor Regierungssitz in Rom gegen Liberalisierungspläne.

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Der am Dienstagabend begonnene Tankstellen-Streik
sorgt für Probleme in Italien. Nach Medienberichten ist die
Beteiligung der Tankwarte am Streik hoch. Betroffen sind auch die
Stationen an den Autobahnen. Obwohl sich viele Italiener mit
Hamsterkäufen auf die spritfreie Zeit eingestellt hatten, waren viele
Autofahrer über den Streik nicht informiert. Die Tankwarte wollen bis
Donnerstagabend streiken.
Liberalisierungspläne. Hintergrund des Tankstellenstreiks sind Pläne der italienischen
Regierung, den Markt zu liberalisieren. Mehr Konkurrenz, so die
Begründung dafür, führe zu niedrigeren Abgabepreisen. Die Tankwarte
fürchten jedoch, dass viele Selbstbedienungs-Stationen eröffnet
werden und Arbeitsplätze verloren gehen. In Italien gibt es mehr als
25.000 Tankstellen - zumeist kleine Betriebe. Die staatlich geführte
Eni kontrolliert 40 Prozent der Tankstellen.
Ausdehnung angedroht. Die Vertreter der Tankstellenpächter drohten mit weiteren
Protesttagen, sollte die Regierung von Romano Prodi ihre
Liberalisierungspläne nicht rückgängig machen. Eine Gruppe von
Tankstellenpächtern protestierte vor dem Regierungssitz in Rom. Die
Pächter kritisierten, dass das Netz in den vergangenen Jahren bereits
tiefgreifend umstrukturiert worden sei. Die Zahl der Zapfsäulen sei
seit den 90-er Jahren um 8.000 Tankstellen geschrumpft.
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Fakten
Tankwarte in Italien sind seit Dienstag in einen 48-stündigen Streik. Die Tankstellen sind noch bis Donnerstagabend gesperrt, weitere Streiks sind nicht ausgeschlossen.













