Rotes Kreuz fordert Einführung der "Rettungsgasse"
Verkehrsstaus gefährden Versorgung von Unfallopfern.

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Obwohl Einsatzfahrzeuge grundsätzlich Vorrang haben,
kommt es immer wieder vor, dass Pannenstreifen von ausweichenden
Autos blockiert sind. Aus diesem Grund fordert das Rote Kreuz die
Einführung einer "Rettungsstraße", wie sie bereits in Deutschland und
der Schweiz üblich ist. In ihrem Vorhaben unterstützt wird die
Organisation vom Öamtc.
Bereitschaft signalisiert. Laut Rotem Kreuz wurden bereits in verschiedenen Gesprächen - auf
ministerieller Ebene - dazu Bereitschaft signalisiert. Offensichtlich
fehle aber noch immer der politische Wille, meinte die Organisation
am Donnerstag. In Deutschland und der Schweiz sei die "Rettungsgasse"
schon gesetzlich als System verankert. Wenn sich ein Stau gebildet
hat und Einsatzkräfte durchkommen müssen, weichen Pkw und Lkw jeweils
an den rechten und linken Fahrbahnrand, so dass in der Mitte die Spur
für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge befahrbar bleibt.
Massive Schwierigkeiten. "Die starken Schneefälle in Kärnten im März 2007 zeigten wieder einmal die
Notwendigkeit einer gesetzlich vorgeschriebenen Rettungsgasse auf",
meinte das Rote Kreuz. Über 1.000 stecken gebliebene Fahrzeuge
bildeten einen mehrere Kilometer langen Stau. Trotz des sofortigen
Einsatzes hatte das Rote Kreuz massive Schwierigkeiten, alle im Stau
befindlichen Personen zu versorgen.













