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    Zuletzt aktualisiert: 21.02.2013 um 18:21 UhrKommentare

    Vier Tunnel auf Autobahn bekommen "Ohren"

    Die Tunnel der Nordumfahrung Klagenfurt werden um 54 Millionen Euro saniert. Spezialmikros im Tunnel hören dann alles.

    Die Tunnelkette auf der Nordumfahrung Klagenfurt wird generalsaniert. Gestartet wird im Herbst

    Foto © KLZ/Helmuth WeichselbraunDie Tunnelkette auf der Nordumfahrung Klagenfurt wird generalsaniert. Gestartet wird im Herbst

    Vier Tunnel der Nordumfahrung Klagenfurt erhalten jetzt definitiv "intelligente Ohren". Mit dieser Ankündigung ließ am Donnerstag Klaus Schierhackl, Vorstandsdirektor der Asfinag, aufhorchen. Hinter den "Tunnelohren" stecke ein weltweit einzigartiges Sicherheitssystem: Die Tunnel werden jeweils mit rund 50 Spezialmikrofonen ausgestattet. Diese erkennen auch untypische Geräusche, wie etwa quietschende Reifen, zuschlagende Autotüren oder menschliche Stimmen. Wird ein solches Geräusch wahrgenommen, wird automatisch in der Überwachungszentrale Alarm geschlagen, und zwar schneller als durch Video oder andere Sicherheitsausrüstungen. Die Erfahrungen in anderen Tunnelanlagen zeigen, dass Unfälle von diesen "Ohren" zwischen knapp einer und etwas mehr als zwei Minuten früher erkannt wurden.

    Die Tunnel der Nordumfahrung, die seit 1996 in Betrieb sind, erhalten aber nicht nur "Ohren". Bis 2019 werden laut Asfinag etwa auch die Tunnelinnenschale aus Brandschutzgründen, die Beschichtungen, Lüftung, Löschwasserleitung, Notrufeinrichtungen, Videokameras, Funkanlage sowie die Stromversorgung erneuert. Zusätzlich werden die Tunnel für den Gegenverkehrsbetrieb ausgerüstet. Das Investitionsvolumen beträgt 54 Millionen Euro. Mit der Umsetzung wird heuer im Herbst gestartet.

    Das nächste Großprojekt steht schon in den Startlöchern: 2016 wird mit dem Bau der zweiten Röhre im 7,8 Kilometer langen Karawankentunnel begonnen. Kostenpunkt: rund 232 Millionen Euro.

    Bewährt hat sich laut Schierhackl der im Mai 2012 installierte Thermoscanner vor dem Karawankentunnel, der überhitzte Lkw und Busse zum Abkühlen aussortiert. Bis jetzt wurden bereits mehr als 300 überhitzte Schwerfahrzeuge gestoppt.

    CLAUDIA BEER-ODEBRECHT

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