Mercedes holt in Detroit die Sterne vom Himmel
Jetzt bläst Mercedes zum Angriff. Die Stuttgarter Nobelmarke, im Match um die Führerschaft im Premium-Segment von BMW und Audi schwer unter Druck geraten, stand in Detroit mit zwei spektakulären Premieren im Licht der Scheinwerfer.

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Ließ Daimler-Chef Dieter Zetsche zuerst abseits des Messerummels einen ersten Blick auf den bildschönen Mercedes CLA werfen, zelebrierten die Sterndeuter Stunden später in der Cobo-Hall die Premiere der neuen E-Klasse.
Der Reihe nach: Das auf der A-Klasse basierende viertürige Coupé soll als kleinste Limousine von Mercedes eine neue Zielgruppe ansprechen, die bis dato die Marke mit dem Stern nicht auf dem Radar hatte. Mercedes-Chefdesigner Gorden Wagener spricht von einem Stil-Rebellen, der übrigens mit der weltbesten Aerodynamik (mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,22) und Frontantrieb (auf Wunsch auch Allrad 4MATIC) vorfährt. Motoren gibt es vorerst von 122 bis 211 PS (drei Benziner, ein Diesel), der Preis für das Einstiegsmodell (CLA 180) steht bei 30.250 Euro. Der CLA 45 AMG mit über 350 PS lässt es ab Herbst krachen.
Das Facelift der E-Klasse (Limousine, T-Modell, Cabrio, Coupé) hat sich Mercedes knapp eine Milliarde Euro kosten lassen. Dementsprechend gründlich fällt die Erneuerung der wichtigsten Baureihe aus. Auffallend: Die Abkehr vom kantigen Vier-Augen-Gesicht, bei Coupé und Cabrio fielen die chirurgischen Eingriffe nicht ganz so kräftig aus. Die neue E-Klasse steht ebenfalls ab Mitte April bei den Händlern, der E 200 CDI (136 PS) legt ab 43.750 Euro los.













