10 Tipps, damit Sie sicher unterwegs sind
Autofahrer kämpfen seit Tagen mit den tiefwinterlichen Verhältnissen. Passende Bereifung, Frostschutz und entsprechende Fahrweise sind oberstes Gebot.

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Was müssen Autofahrer bei extremen Fahrbedingungen beachten?
1. Winterreifen sind Pflicht
Seit 1. November gilt bei winterlichen Fahrverhältnissen (Schneematsch oder Eis) Winterreifenpflicht. Sommerreifen sind für kalte Temperaturen zu hart. Der Bremsweg mit Sommerreifen verlängert sich auf Schnee um 50 Prozent.
2. Die Fahrweise anpassen
Für das Fahren auf Eis und Schnee gilt: Tempo anpassen (um 30 Prozent langsamer bei Nässe, minus 50 Prozent bei Schnee und minus 70 Prozent bei Eis), Abstand halten, gefühlvoll fahren und auf die richtige Ausrüstung achten.
3. Achtung bei exponierten Stellen
Besondere Vorsicht an exponierten Stellen. Brücken, Kuppen, Waldstücke sowie Strecken entlang von Bächen und Flüssen sind im Winter besonders und glatt.
4. Vorsicht bei Spurwechsel
Besondere Vorsicht bei Überholmanövern bzw. generell beim Spurwechsel. Durch die mangelnde Traktion der Räder beim Verlassen der Fahrspur wie auch bei Durchfahren der Schneehaufen am Mittelstreifen kann das Fahrzeug leicht ausbrechen.
5. Route überdenken
Wenn Sie bei extremen Straßenbedingungen nicht auf Ihr Auto verzichten können, überdenken Sie Ihre Route. Hauptstraßen sind meistens schneller schneefrei als Nebenstraßen. Außerdem: Verkehrsfunk hören!
6. Flüssigkeiten kontrollieren
Scheibenwischerflüssigkeit muss im Winter zumindest mit Frostschutzkonzentrat versetzt sein. Kühlflüssigkeit ist von Haus aus mit Frostschutz vermengt, der bis minus 20 Grad reicht. Reines Wasser, das gefriert, kann zu geplatzten Leitungen - oder laut ÖAMTC-Experten auch zu Überhitzung führen, weil die Flüssigkeit nicht mehr durch den Kühler zirkuliert.
7. Startschwierigkeiten
Warum streiken Batterien im Winter so oft? Gerade bei Kälte braucht der Motor viel Power. Eine schwache Batterie gibt dann leicht den Geist auf. Bei Dieselmotoren können Startprobleme aber auch mit einem alten Kraftstofffilter zu tun haben. Autofahrerclubs raten immer wieder, die Batterie rechtzeitig überprüfen zu lassen.
8. Zugeschneite Bodenmarkierungen
Markierungen die man nicht sieht, kann man auch nicht beachten - das sieht auch der Gesetzgeber so. Blaue Markierungen von Kurzparkzonen gelten allerdings trotzdem. Sie sind zusätzlich durch ein Verkehrszeichen verordnet.
9. Schneeverwehte Verkehrszeichen
Auch hier gilt: Verkehrszeichen, die man nicht erkennen kann, werden ungültig. Ausgenommen sind "Vorrang geben"- oder "Halt"-Schilder, weil sie an der äußere Form erkennbar sind und daher beachtet werden müssen.
10. Winter-Not-Set
Der ARBÖ rät, sich gerade für längere Fahrten oder für Staus zu rüsten. Decken oder warme Bekleidung, Eiskratzer, Handbesen oder Handschuhe, die beim Schneeabkehren oder beim Kettenanlegen gegen Kälte schützen, werden empfohlen. Zudem raten die Experten möglichst mit vollem Tank unterwegs zu sein, um bei einem Notstopp die Autoheizung weiter betreiben zu können.














