Steiermark: Fünf Tote mehr als 2011
Wieder mehr Unfalltote in der Steiermark. Fünf Menschen mehr als 2011 ließen im Straßenverkehr in der Steiermark ihr Leben.

Foto © KLZ
Am Ende des Jahres 2012 waren es vor allem junge Autofahrer gewesen, die den Blutzoll auf den steirischen Straßen noch weiter hinaufschraubten. Und auch das neue Jahr begann mit einem Unfall, bei dem ein erst 17-jähriger Autolenker ums Leben kam. Nach fünf Jahren, bei denen die Zahl der Verkehrstoten in der Steiermark kontinuierlich sank, weist die vorläufige Statistik für 2012 erstmals wieder ein Plus auf (siehe Grafik).
Keine Trendwende
Fünf Menschen mehr als 2011 ließen im Straßenverkehr in der Steiermark ihr Leben. Noch fehlen genauen Analysen über das Unfallgeschehen im Vorjahr, daher wollen Experten auch noch von keiner Trendwende sprechen. Denn auch 2007 hatte es gegen den Trend einen Ausreißer nach oben gegeben. Österreichweit ist die Zahl der Getöteten annähernd gleich geblieben, in vier Bundesländern zum Teil stark gestiegen. Mit 77 Toten liegt die Steiermark hinter Nieder- und Oberösterreich an dritter Stelle, was der Bevölkerung bzw. dem Straßennetz entspricht.
Zur Verschlechterung der Unfallstatistik hat in der Steiermark wie auch in Österreich das zweite Halbjahr beigetragen. Und es waren keine Großschadensereignisse darunter, die auf einmal viele Opfer forderten. Die schlimmsten Unfalltragödien ereigneten sich im August in Ehrenhausen, als zwei Motorradlenker bei einer Kollision mit einem Pkw starben, und im November in Kobenz: Dabei wurden eine alleinerziehende Mutter und ihr Vater getötet, ihre beiden Töchter verletzt.













