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    Zuletzt aktualisiert: 15.10.2012 um 20:37 UhrKommentare

    Junge Lenker: Streit ums "Einstiegsalter"

    Der tragische Unfall in Oberösterreich befeuert die Diskussion über den Sinn des Führerscheins für unter 18-Jährige. Grundsätzlich gelten die 15- bis 24-Jährigen im Straßenverkehr als Hochrisikogruppe - doch ab Jänner dürfen sogar 16-Jährige ans Steuer von Motorrädern.

    Foto © photocrew - Fotolia

    Schwere Unfälle gehören auf Österreichs Straßen zum traurigen Alltag - doch was am Wochenende im oberösterreichischen Adlwang geschehen ist, lässt niemanden kalt. Dass ein L17-Führerscheinbesitzer bei einem riskanten Überholmanöver und der anschließenden Kollision mit mehreren Fahrzeugen drei jugendliche Mitfahrerinnen in den Tod riss (wir berichteten), macht fassungslos. Und es befeuert die Debatte über die Sinnhaftigkeit von Lenkerberechtigungen für unter 18-Jährige.

    Seit 1999 ist es in Österreich möglich, dass 17-Jährige im Rahmen der "vorgezogenen Lenkberechtigung" den Pkw-Führerschein machen können. Begleitete Ausbildungsfahrten sind bereits ab dem 16. Geburtstag erlaubt. Voraussetzung für den "Führerschein mit 17" ist ein umfassendes Theorie- und Praxistraining, darunter zumindest 3000 Kilometer Fahrt mit einer Begleitperson.

    16-Jährige am Motorrad

    Während sich Verkehrsexperten weitgehend einig sind, dass dieses Ausbildungspaket für junge Autolenker international vorbildlich ist, gehen die Meinungen über den grundsätzlichen Sinn des Führerscheins für unter 18-Jährige auseinander. Laut Othmar Thann vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) habe sich das Modell bewährt, 17-Jährige würden durch die gute Ausbildung um 15 Prozent weniger Unfälle verursachen als Lenker, die den Schein erst mit 18 machen. Für Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) kann dieses Argument jedoch bestenfalls Anlass dazu sein, die umfassendere Ausbildung künftig auf reguläre Führerscheinanwärter ab 18 anzuwenden, anstatt die Fahrberechtigungen auf jüngere Menschen auszuweiten.

    Grundsätzlich gelten die 15- bis 24-Jährigen im Straßenverkehr als Hochrisikogruppe. Trotz eines deutlichen Rückgangs in den vergangenen Jahren entfallen auf sie überproportional viele Verkehrstote auf Österreichs Straßen.

    Umso besorgter blicken viele Verkehrsexperten auf die nächste Neuerung: Aufgrund einer EU-Richtlinie dürfen ab Jänner 2013 16-Jährige Motorräder mit bis zu 125 Kubikzentimeter Hubraum lenken. "Damit darf man auch auf der Autobahn unterwegs sein, mit einem Tempo, das für einen 16-Jährigen bestimmt nicht geeignet ist", kritisiert Gratzer. Entspannter sieht die Angelegenheit das KfV, das den "stufenweisen Zugang" zum Motorradführerschein begrüßt, wenn auch mit Vorsicht: Sollten nämlich die Unfallzahlen ab 2013 nach oben schnellen, sei das neue Gesetz zu reparieren.


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