Kärntner Lösung für sicheres Parken
Der Völkermarkter Franz Karisch sagt lästigen Park- schäden den Kampf an: Mit seiner patentierten Erfindung soll das Ein- und Aussteigen aus Autos ganz bequem werden.

Foto © TraussnigSo sollen die Parkplätze der Zukunft ausschauen. Der Zebrastreifen zwischen den zwei Stellplätzen ermöglicht bequemes Ein- und Aussteigen. Der Völkermarkter Franz Karisch hat's erfunden.
Vor einer Woche berichtete die Kleine Zeitung über die Nöte der Autolenker beim Parken. Vor allem in älteren Parkgaragen sind Stellplätze für moderne Autos zu schmal. Wie Ölsardinen in der Dose reihen sich die immer breiter werdenden Autos Tür an Tür. Ein- und Aussteigen wird zur Tüftelei, Kollateralschäden häufig inbegriffen.
Der Geniestreich eines Kärntner könnte jetzt die Parkschäden gezeichnete Autowelt revolutionieren. Erstmals verrät Franz Karisch, Erfinder aus Völkermarkt, wie künftig das Parken zum Kinderspiel werden soll. Nicht High-Tech, sondern Hirnschmalz steckt hinter seiner Erfindung.
Das Bild rechts veranschaulicht, wie Franz Karisch "Comfort Parking"-Konzept funktioniert: Zwei Stellplätze werden zugunsten einer Ein- und Ausstiegszone zwischen den beiden Pkw verkleinert.
Die Lenker müssen ihre Fahrzeuge so einstellen, dass beide auf dem mittigen Zebrastreifen bequem ein- und aussteigen können. Die Fahrtrichtung wird den Lenkern mit Pfeilen signalisiert. Wermutstropfen: Beifahrer müssen zuvor den Pkw verlassen.
Die ursprüngliche Breite der Stellfläche bleibt gleich, teure Umbauten entfallen, nur die Bodenmarkierung ist zu ändern. Karisch, als Statiker und Garagenplaner mit der Materie vertraut: "Beide Lenker können die Türen bis zum Anschlag aufreißen!" Von Karisch' Lösung eines Problems, das Autofahrer rund um den Globus betrifft, war auch das Österreichische Patentamt überzeugt. Unter der Zahl "AT 509 870 B1 2011-212-15" meldete Karisch seine Patentschrift an.
Der Fußweg für ein- und aussteigende Autolenker ist nun sogar weltweit geschützt: Das Europäische Patentamt bescheinigte Karisch, seine Erfindung sei "sowohl neu als auch erfinderisch und gewerblich anwendbar."
Nun sucht Karisch Garageninhaber, die seine Innovation in einem Pilotprojekt umsetzen. Für Interessenten: Seine Mailadresse lautet franz@karisch.at.













