Range Rover: Der rustikale Thronfolger
Weltpremiere des neuen Range Rover, erste Sitzprobe im König der SUV. Im ersten Halbjahr 2012 haben die Verkäufe der Marke um 46 Prozent zugelegt, der Laden brummt.

Foto ©
Kaum ein anderer Autoboss schaut derzeit beim Blick in die Auftragsbücher zufriedener drein als Land-Rover-Chef John Edwards.
Im ersten Halbjahr 2012 haben die Verkäufe seiner Marke um 46 Prozent zugelegt, der Laden brummt und die Fabrik im englischen Halewood fährt zum ersten Mal in ihrer Geschichte im 24-Stunden-Dreischichtbetrieb, weil der Evoque ein Renner ist wie Heißgetränke zur Teatime. Und die Welle des Erfolgs wird wohl nicht brechen, denn dieser Tage ließen die Briten mit einem lauten Tusch die vierte Generation ihres Flaggschiffs vom Stapel.
Unverkennbar die Reinkarnation des Urmeters der Luxus-SUV, verpasste Designer Gerry McGovern dem Range Rover einen angemessen gewichtigen Auftritt, dank Alu-Karosserie ist er aber bis zu 420 Kilo leichter (2160 kg). Deshalb wird neben der V8-Kost (339/510 PS) jetzt zum Einstieg ein 3-Liter-V6-Diesel (258 PS) gereicht.
Beim Interieur - eine Art Gentlemen's Club 2.0 - lässt sich seine Lordschaft selbstredend nicht lumpen: Bis zu 29 Lautsprecher beschallen den Salon in luftiger Höhe, denn im Range sitzt man mindestens 90 Millimeter höher als in anderen seiner Art. Für den Geländegänger im Gentleman bürgen etwa das neue "Terrain Response"-System, das sich automatisch auf den jeweiligen Untergrund einstellt, oder eine Wattiefe von 90 Zentimetern.
Aber nicht nur im Gelände wagt sich der Range Rover auf Neuland: Ein Diesel-Hybrid mit einem anvisierten Verbrauch von 6,3 Litern (169 g CO2/km) ist in der Pipeline.
Features
Fakten
Marktstart: Jänner 2013
Preise: Ab 102.000 Euro
Motoren: 3.0L TDV6, 258 PS; 4,4L SDV8, 339 PS; 5.0L V8 Kompressor 510 PS
Maße: 4.999/2.073/1.835 mm L/B/H, 909–2.030 l Laderaum, Wattiefe 900 mm.













