GM verhandelt über Werksschließungen in Europa
Beim deutschen Autokonzern Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall sollten "dauerhaft" Produktionskapazitäten abgebaut werden. GM hatte für das Frühjahr einen Verlust von 400 Millionen Dollar im Europageschäft gemeldet.

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Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) verhandelt nach eigenen Angaben mit den Gewerkschaften über die Schließung von einem oder mehreren Standorten in Europa. Beim deutschen Autokonzern Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall sollten "dauerhaft" Produktionskapazitäten abgebaut werden, sagte GM-Sprecher James Cain am Donnerstag. Auf die Frage, ob dies die Schließung einer oder mehrerer Werke in Europa bedeute, antwortete er: "Ja, darüber wird derzeit verhandelt."
Zuvor hatte GM-Chef Dan Akerson gesagt, bis zum Herbst eine "umfassende Einigung" mit der deutschen Metallergewerkschaft über die Zukunft von Opel erreichen zu wollen. Die Europa-Sparte ist das Sorgenkind von General Motors. Der US-Automobilkonzern hatte am Donnerstag für das Frühjahrsquartal einen Verlust von 400 Millionen Dollar (324 Millionen Euro) im Europageschäft gemeldet. Als möglicher Kandidat für eine Werksschließung gilt der Opel-Standort Bochum. Dort soll im Jahr 2016 die Produktion der bisherigen Generation des Familienwagens Zafira auslaufen. In Österreich unterhält Opel ein Motorenwerk. In Wien-Aspern sind 1.700 Personen beschäftigt.













