Neuer Bieter für Saab?
Bei den Übernahmeverhandlungen für den insolventen schwedischen Autobauer Saab ist überraschend ein neuer Bieter aufgetaucht - der chinesische Autohersteller Youngman soll aus dem Rennen sein.

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Bei den Übernahmeverhandlungen für den insolventen schwedischen Autobauer Saab ist überraschend ein neuer Bieter aufgetaucht. Medienberichten zufolge könnte das Konsortium National Electric Vehicle Sweden den Zuschlag für den Erwerb der Konkursmasse bekommen. Der Vertrag könnte bereits nächste Woche unterschrieben werden, meldet die schwedische Nachrichtenagentur TT.
National Electric Vehicle Sweden wurde erst im April gegründet. Dem Aufsichtsrat gehört unter anderem der frühere CEO von Volvo Trucks, Karl-Erling Trogen, an. Volvo Trucks zählt zu den größten LKW-Herstellern weltweit. Konkursverwalter Hans Bergqvist wollte sich gegenüber TT nicht zu den Spekulationen äußern. "Wir kommentieren den Verkaufsprozess nicht. Wir sind in einer intensiven Phase". Der chinesische Autohersteller Youngman, der lange an Saab interessiert war und 360 Millionen Euro geboten hat, scheint indes nicht mehr Rennen zu sein, berichtet TT unter Berufung auf eine ungenannte Quelle.
Nachdem Youngman im vergangenen Jahr Probleme hatte, von China eine Genehmigung für die Ausfuhr von Finanzmitteln zu bekommen, hätten die Konkursverwalter Zweifel gehabt, ob der Konzern die nötigen Mittel für die Saab-Übernahme würde aufbringen können.













