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    Zuletzt aktualisiert: 03.05.2012 um 13:58 UhrKommentare

    Lärm unter Motorradhelmen gefährdet Gesundheit

    Motorräder sind laut und belasten auch das Gehör ihrer Lenker beträchtlich - mit zum Teil gesundheitsschädlichen Folgen. Der ÖAMTC spricht von "alarmierenden Ergebnissen".

    Foto © Fotolia: mentalrei

    Bei einer Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometer ist der Geräuschpegel für Motorradfahrer deutlich höher als die Arbeit mit einem Presslufthammer. Zu diesem Ergebnis kommt der ÖAMTC bei einem Test, bei dem die akustische Belastung beim Biken unter verschiedenen Motorradhelmen gemessen wurde. "Die Ergebnisse sind alarmierend", urteilte der Autofahrerclub am Donnerstag in einer Aussendung.

    Wichtige Wahl

    Die Wahl des Helms ist für die Lärmbelastung des Motorradlenkers nicht unerheblich. Mit Abstand am lautesten geht es unter dem Jethelm zu. Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h wurde ein Wert von 108 Dezibel gemessen, bei 100 km/h waren es immer noch 102. Eine derartige Lärmbelastung bedeutet ein hohes Gesundheitsrisiko, so der Club. Zum Vergleich: Bei der Arbeit mit einem Presslufthammer ist man 100 Dezibel ausgesetzt. "Aus arbeitsmedizinischer Sicht beträgt die maximal zulässige Einwirkdauer dieser Lärmquelle bei Tragen eines zertifizierten Gehörschutzes eine Stunde - und zwar pro Woche. Diese Obergrenze ist bei längeren Motorradausfahrten schnell überschritten", sagte Verkehrsmediziner Heimo Vedernjak. Zudem trage kaum ein Motorradfahrer einen Gehörschutz.

    Auch unter einem Klapphelm überschritt der gemessene Wert mit 101 Dezibel bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h die 100 Dezibelgrenze, lag jedoch bei geringerem Tempo deutlich darunter. Am besten abgeschnitten hat bei dem Test der Integralhelm mit Vollvisier. Aber auch hier erreichte der Geräuschpegel bei 130 Stundenkilometer immer noch 97 Dezibel. Bei einer Fahrtgeschwindigkeit von 100 km/h lag die Lärmbelastung bei 88 Dezibel.

    Obwohl das subjektive Lärmempfinden durchaus unterschiedlich ist, sei die reale Gefährdung durch zu laute Lärmquellen für alle Ohren weitgehend gleich, so der Verkehrsmediziner. Der Lärm wirke sich dabei nicht nur auf das Ohr, sondern auf den ganzen Organismus sowie auf die Psyche negativ aus. Die Folgen könnten über Schlafstörungen bis hin zum Herzinfarkt reichen. Im Straßenverkehr kann Dauerlärm zudem den Stresspegel erhöhen, aggressiv machen und somit das Unfallrisiko massiv erhöhen, warnt der ÖAMTC. Der Club empfiehlt daher allen Motorradfahrern das Tragen eines professionell angepassten Gehörschutzes.


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