Maximal 0,5 Promille für Autofahrer in der EU

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Die EU-Kommission drängt auf eine Reduzierung vor allem der durch Alkohol verursachten tödlichen Verkehrsunfälle. EU-Verkehrskommissar Kallas erklärte am Dienstag, sein Ziel sei es, dass in allen Mitgliedsländern die Promillegrenze für den Straßenverkehr maximal 0,5 Prozent betragen sollte. Außerdem wolle die Kommission Pilotprojekte wie Wegfahrsperren im Wagen bei zu viel Alkohol prüfen.
Kallas zeigte sich besorgt über die "inakzeptable Anzahl" tödlicher Straßenverkehrsunfälle. Von 2001 bis 2010 sei die Zahl von durch Alkohol verursachten Todesfällen im EU-Durchschnitt zwar jährlich um 7,64 Prozent zurückgegangen, doch habe sich dieser Abstieg zuletzt verlangsamt. Der Kommissar zeigte sich trotzdem überzeugt, dass es gelinge, dem Ziel, bis 2050 die "Null-Version" bei der Straßensicherheit zu erreichen, nahe zu kommen.
Österreich weist mit einer Abnahme von 8,41 Prozent der "Alkototen" im Straßenverkehr eine bessere jährliche Reduktion auf als im EU-Durchschnitt. An der Spitze liegt hier Irland mit einem Minus von 21,29 Prozent pro Jahr. Schlusslicht in der Statistik ist Finnland mit 1,35 Prozent. Eine Zunahme der Zahl der Alkoholtoten im Straßenverkehr wies in der vergangenen Dekade unter anderem Italien mit 10,1 Prozent auf.
Kallas erklärte, die Alkoholgrenzen seien in den EU-Ländern völlig unterschiedlich. Die meisten Staaten hätten 0,5 Promille, doch reiche die Bandbreite von einer Null-Toleranz bis 0,8 Promille. Natürlich sollten die Staaten selbst über diese Grenzen entscheiden können, auch die Kulturen seien unterschiedlich, doch wäre eine Bandbreite von Null bis maximal 0,5 Promille das beste.













