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Zuletzt aktualisiert: 06.08.2008 um 14:09 Uhr

"Heiße Flunder": Erste KTM-X-Bow-Sportwagen rollen zu den Kunden

Sollten Sie in nächster Zeit dieses Auto sehen, wundern Sie sich nicht, es geht alles mit rechten Dingen zu. Knapp 72.000 Euro kostet die Basisversion, ein Fahrsicherheitstraining ist verpflichtend!

Ab 72.000 Euro sind Sie dabei und das Sicherheitstraining nicht vergessen!

Foto © KTMAb 72.000 Euro sind Sie dabei und das Sicherheitstraining nicht vergessen!

Die allerersten straßentauglichen Sportboliden von KTM ("X-Bow") rollen in den kommenden Tagen zu ihren neuen Besitzern, - der erste wurde am Mittwoch, an einen heimischen Kunden ausgeliefert. Insgesamt gibt es bereits rund 350 fixe Käufer der superflachen Zweisitzer, deren Autos bis Oktober ausgeliefert werden.

1.500 Vorbestellungen. Laut X-Bow-Pressesprecher Manfred Wolf liegen weitere 1.500 Vorbestellungen vor, zudem gebe es etwa 2.500 registrierte Interessenten. Pro Tag sollen fünf X-Bow im KTM Sportcar-Werk in Graz fertiggestellt werden - "Da sind wir noch nicht ganz dort", so Wolf zur APA, "aber bald." Wegen der Kleinserien-Homologisierung des Leichtbau-Autos dürfen übrigens nur maximal 1.000 Stück pro Jahr verkauft werden.

Ab 72.000 Euro. Der Straßen-Flitzer mit dem Formel 1-Aussehen kostet in der Basisversion - inklusive verpflichtender "Extras" wie dem abnehmbaren Lenkrad und dem mechanischen Sperrdifferential - samt aller Steuern knapp über 72.000 Euro. Dafür werde dem erwartungsfreudigen Kunden ein für die Straße zugelassenes Gefährt "ein bisschen wie ein Formel-1-Bolide, aber ohne Elektronik-Schnickschnack" angedient, wie Henry Juskevicius von Kiska Design es im Gespräch mit der Austria Presse Agentur ausdrückte. Die Salzburger Firma Kiska Design (Anif) zeichnet nicht nur für die spektakuläre Optik des X-Bow verantwortlich, sondern seit rund 15 Jahren für das Aussehen praktisch aller KTM-Motorräder.

Luxuriöses Innenleben. Die X-Bow-Version mit dem Rennsportfahrwerk von Dallara ("für den sportlichen Einsatz abgestimmt"...), den sichtbaren Karosserieteilen aus Karbon und in Schwarz statt dem üblichen KTM-Orange sowie einem Unterboden in Karbon/Kevlar-Ausführung schlägt allerdings inklusive Steuern mit fast 111.000 Euro zu Buche. In jedem Fall auch gegen viel Geld nicht zu haben sind bei dem Sports-Fun-Car u.a. Folgendes: Servolenkung, ABS, ESP, Bremskraftverstärker, Dach, Windschutzscheibe, Türen und sogar ein Aschenbecher... das garantiert Fahrvergnügen pur - in jedem Sinn des Wortes.

Speziell designete X-Bow-Helme - obwohl im Straßenbetrieb nicht Plicht - wird es in Bälde laut Juskevicius ebenso geben wie einen eigenen X-Bow-Rennsuit. Stichwort Windschutzscheibe: "Wenn man fährt, wird man wegen des Windabweisers auch bei Regen nicht nass, das Wasser fliegt am Fahrer einfach vorbei - stehenbleiben darf man halt nicht...", so der Designer.


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Der Gründer von KTM

Das Unternehmen war 1937 von Hans Trunkenpolz gegründet worden. 1951 wurde unter dem Namen KTM (K steht für Ernst Kronreif, T für Trunkenpolz, M für Mattighofen) die Fertigung von Motorrädern gestartet.

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Das Unternehmen KTM

Die KTM Sportmotorcycle AG ist eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten KTM Power Sports AG. Hauptaktionär mit 75 Prozent ist die Cross Industrie AG von Stefan Pierer und Rudolf Knünz. KTM beschäftigt 1600 Mitarbeiter, baut 85.000 Motorräder und setzt über 500 Millionen Euro um.

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