Kritik an "Sprittourismus" durch teure Autobahntankstellen
In Kärnten wird eine Spritpreisreduktion an Autobahnen und Schnellstraßen gefordert. Dort seien die Preise durchwegs höher als an etwas abseits gelegenen Tankstellen - was zu einem umweltbelastenden "Sprittourismus" führe.

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Der Kärntner Nationalrat Peter Stauber (S) fordert am heutigen Dienstag eine Spritpreisreduktion an Autobahnen und Schnellstraßen. Dort sind die Preise durchwegs höher als an etwas abseits gelegenen Tankstellen. Das führe zu einem "regelrechten Sprittourismus" und in weiterer Folge zu einer oft unerträglichen Lärm- und Abgasbelastung für die ansässige Bevölkerung, beklagt Stauber, der auch Bürgermeister von St. Andrä im Lavanttal ist.
Der ÖAMTC fordert eine Überprüfung der Fertigproduktmärkte durch die EU-Kommission. "Auf diesen Märkten werden lediglich Spitzenmengen gehandelt, also Mengen, die dringend benötigt werden oder überschüssig sind", so ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober. Da es schon durch kleine Handelsmengen möglich sei, die Preise stark zu beeinflussen, dürfe man sie nicht mehr für die Preisbildung an der Zapfsäule herangezogen werden, fordert der Club in einer Aussendung am Dienstag.













