Warnung: Hunderttausende Autos für Biosprit ungeeignet
In Deutschland beim Kunden ein echter Rohrkrepierer - und nun gibt es auch eine Warnung vom ARBÖ: Umweltminister Berlakovich wird "ultimativ" aufgefordert, von der Einführung des Treibstoffes 2012 abzusehen.

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Der ARBÖ warnt vor der Einführung des Treibstoffes E10, bei dem Benzin 10 Prozent Ethanol beigesetzt ist. Mehr als 200.000 Autos würden diesen nicht vertragen.
Der "Ackertreibstoff" E10 soll - obwohl es damit erhebliche Probleme in Deutschland gibt - im Oktober 2012 eingeführt werden, so der Plan von Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich (ÖVP). Insgesamt haben 15 Prozent aller Benzinfahrzeuge, die vor 2006 zugelassen wurden, mit dem Treibstoff Probleme, schätzt Erich Groiss, Technischer Koordinator des ARBÖ.
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Der ARBÖ fordert daher Berlakovich "ultimativ" auf, von der Einführung des Treibstoffes im Oktober 2012 abzusehen. Wer sich diesem Protest anschließen will, kann online und in allen Dienststellen des ARBÖ gegen die Einführung von E10 seine Unterschrift abgeben. Bisher gaben 4.000 Personen ihre unterstützende Unterschrift ab, so Groiss am Dienstag in einer Aussendung.
Die technischen Probleme sind laut Groiss auf die korrosive Wirkung des Ethanols zurückzuführen. "Ventile und Ventilsitzringen rosten dadurch schneller, Gummi und Kunststoffteile werden porös und spröde. Dichtungen, Kunststoffe in Leitungen und Leichtmetalle, wie Aluminium sind dabei ganz besonders anfällig", warnt er.













