Und es geht doch: Autofrei in 430 Gemeinden
Am Aktionstag für sanfte Mobilität ist die Beteiligung sehr unterschiedlich - laut einer Untersuchung des Verkehrsclub Österreich werden 27 Prozent aller Wege klimafreundlich zurückgelegt, eine Steigerung auf 40 Prozent sei möglich.

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430 Gemeinden in Österreich beteiligten sich heuer an der "Europäischen Mobilitätswoche", die heute mit dem "Autofreien Tag" zu Ende geht. Die Kampagne für eine sanfte Mobilität wurde bereits zum zwölften Mal von Klimabündnis und Lebensministerium organisiert.
Die Beteiligung fällt sehr unterschiedlich aus: Am höchsten ist sie in Nieder- und Oberösterreich mit 152 bzw. 115 Gemeinden. In Tirol machen 80 Kommunen und in der Steiermark 50 mit. Kaum vertreten sind hingegen Kärnten (fünf) und das Burgenland (sechs). In Wien wird heute von 14 bis 20 Uhr auf dem Opernring für die Aktion "Rasen am Ring" ein Rollrasen für ein Picknick ausgerollt. Im Laufe der Woche drehten sich diverse Aktionen um klimafreundliche Alternativen zum Auto. Es wurden Radwege eröffnet, autofreie Bereiche sowie Infrastruktur für Elektromobilität geschaffen.
Laut einer Untersuchung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) werden in Österreich 27 Prozent aller Wege klimafreundlich zurückgelegt, eine Steigerung auf 40 Prozent sei möglich. In Salzburg, Vorarlberg und in Wien werden die Alternativen zum Auto am häufigsten genützt. Salzburger sind Österreichs Spitzenreiter beim Gehen (85 Prozent legen täglich oder mehrmals wöchentlich Alltagswege zu Fuß zurück), die Vorarlberger sind beim Radfahren führend (39 Prozent nutzen regelmäßig das Rad), die Wiener bei den Öffis.













