Preisbewusste tanken am Vormittag
Wer am Vormittag tankt, spart bei Eurosuper im Schnitt 1,4 Prozent, im Extremfall sogar 8,7 Prozent. Das ergab eine Preiserhebung der steirischen Arbeiterkammer.

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Die Tankstellenbetreiber dürfen laut Spritpreisverordnung den Preis nur einmal täglich (nämlich um 12 Uhr) anheben, aber beliebig oft senken. Die Folge: Bei fast allen – in der steiermarkweiten AK-Erhebung nicht weniger als 187 – Tankstellen sind die Preise zwischen 9 und 12 Uhr zum Teil erheblich niedriger als zwischen 12 und 15 Uhr.
Bei einem angenommenen Eurosuper-Ausgangspreis von 1,40 Euro macht der Unterschied im Durchschnitt immerhin fast zwei Cent pro Liter aus. Die deutlichste Preissenkung binnen nicht einmal 24 Stunden belief sich sogar auf rund 12 Cent pro Liter. Ähnlich verlief die Preiskurve bei Diesel.
Autobahntankstellen
Was die Erhebung laut AK-Marktforscherin Mag. Susanne Bauer auch an den Tag gebracht hat: "Immerhin 17 Tankstellen haben sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften gehalten und ihre Preise zu einem anderen Zeitpunkt erhöht." Ein eigenes Kapitel seien die Autobahntankstellen. Im Mittelwert verlangten die Autobahntankstellen sowohl bei Eurosuper als auch bei Diesel je 7 Cent mehr als andere Tankstellen. Der logische Rat der Marktforscherin: "Autobahntankstellen meiden".













