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Zuletzt aktualisiert: 14.06.2011 um 10:12 UhrKommentare

Pfingstverkehr forderte sieben Menschenleben

Sieben Menschen sind nach den vorläufigen Zahlen des Innenministeriums während des Pfingstwochenendes im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Damit war ein Opfer mehr als im Vorjahr zu verzeichnen.

Foto © KLZ/Scheriau

Die verstärkten Verkehrskontrollen am vergangenen Pfingstwochenende haben Wirkung gezeigt: Von Freitag bis Montag wurden von der Polizei mehr Raser (plus 7,4 Prozent) und Alkolenker (plus 14,6 Prozent) aus dem Verkehr gezogen als im Jahr davor, berichtete das Innenministerium am Dienstag. Bei 486 Unfällen (um 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr) wurden 599 Personen verletzt (plus 2,9 Prozent) und sieben Menschen getötet (2010: sechs Todesopfer).

Die Polizei ahndete 59.274 Geschwindigkeitsüberschreitungen: Die meisten in Niederösterreich (18.597), gefolgt von der Steiermark (10.924), Oberösterreich (6.340), Salzburg (5.161), Tirol (5.044), Kärnten (4.191), Wien (4.038), Burgenland (2.902) und Vorarlberg (2.077). Zwei Raser wurden von der Tiroler Polizei am Pfingstmontag auf der Brennerautobahn (A13) bei der Mautstelle Schönberg gestoppt. Die 26 Jahre alten Männer aus Bayern waren in der 60 km/h-Beschränkung mit 150 km/h unterwegs. Einer der beiden hatte gar keinen Schein, dieser wurde ihm bereits in Deutschland abgenommen. Der andere Fahrer musste seine Lenkberechtigung an Ort und Stelle abgeben, berichtete Othmar Bruckner vom Verkehrsdienst im Innenministerium.

Verstärkt Alkoholkontrollen

Die Polizei hat am Pfingstwochenende verstärkt Alkoholkontrollen durchgeführt. 724 alkoholisierte Lenker wurden angezeigt, in 308 Fällen musste der Führerschein vorläufig abgenommen werden.

Bei den tödlichen Unfällen starben drei Pkw-Lenker, ein Motorradfahrer, ein Motorrad-Mitfahrer und ein Fußgänger. Die meisten Opfer gab es am Pfingstsonntag (sechs), eine Person starb am Pfingstmontag. Als Hauptunfallursache wurden nicht angepasste Geschwindigkeit, Vorrangverletzung, Übermüdung und Unachtsamkeit festgestellt.

Seit Jahresbeginn sind auf Österreichs Straßen vorläufig (bis 13. Juni) 215 Verkehrstote zu beklagen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 223 Getötete.


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