Österreich fährt ab auf teure Autos
Die Spritpreise befinden sich auf Rekordniveau, Teuerungsraten übersteigen Lohnerhöhungen und die Zukunft des Euroraumes scheint unsicher. Nichts desto Trotz gibt man in Österreich Gas - und zwar in Luxuswägen.

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Seit Jahresbeginn wurden um 40 Prozent mehr Autos der Oberklasse verkauft, bei der Luxusklasse gab es einen Zuwachs von 23 Prozent. Bei SUV und Geländewagen wurde ein Anstieg von 31 Prozent, bei Vans ein Plus von 31,5 Prozent verzeichnet.
Die Euphorie und Kaufkraft scheint nach dem Abschwächen der Finanzkrise aber unterschiedlich verteilt zu sein: Bei den Kleinwagen gab es in den ersten vier Monaten lediglich ein Plus von 0,1 Prozent. Die untere Mittelklasse legte um 4,8 Prozent zu, geht aus einer Aussendung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hervor.
Der VCÖ erneuert seine Kritik am bestehenden Steuerprivileg für Dieseltreibstoff, der um neun Cent pro Liter niedriger besteuert wird als Benzin. "Die VCÖ-Analyse zeigt, dass der Diesel-Anteil bei den hochpreisigen Segmenten deutlich höher ist. Während bei den Kleinwagen nur rund 13 Prozent mit Diesel fahren, sind es bei den SUV und Geländewagen 77 Prozent, bei der Oberklasse fast 87 Prozent und in der Luxusklasse 60 Prozent", rechnete der Club vor.













