Audi A6: Assistent der Geschäftsführung
Bis oben vollgepackt mit Assistenzsystemen will der neue Audi A6 zurück auf seinen angestammten Platz in der Business-Class.

Foto © Audi
In der Luxusklasse hat Audi auf dem heimischen Markt die Nase vorn, in der immer mehr bedrängten Oberklasse sind die Herren der Ringe zuletzt hinter Mercedes und BMW zurückgefallen. Das soll sich jetzt mit der neuesten Generation des A6 ändern. Äußerlich blieb man sich selbst mehr als treu; der Neue hat nun einen sieben Zentimeter längeren Radstand und ist 12 mm kürzer, 19 mm breiter und 4 mm flacher als sein Vorgänger. Zum Start stehen fünf Motoren (zwei Benziner, drei Diesel) zur Auswahl, ein Hybrid wird, ebenso wie der Kombi, folgen; der quattro-Anteil wird mit 50 Prozent Bestellanteil kalkuliert. Neben dem absolut niedrigen Geräuschniveau besticht der A6 aber vor allem durch eine unglaubliche (und natürlich aufpreispflichtige) Fülle an Assistenzsystemen, die es bisher nur in A8 und A7 gab. Ein kleiner Überblick: Head-up-Display, Nachtsichtassistent, LED-Scheinwerfer bzw. Xenon-Plus mit gleitender Leuchtweitenregulierung, aktiver Lane-Assist (sanftes Eingreifen in die Lenkung), adaptiver Tempomat (0 bis 250 km/h) mit Stop-&-Go-Funktion, Parkautomatik, Sicherheitssysteme wie Pre Sense und Side Assist, Luftfederung. Und die MMi-Bedieneinheit: Auf dem großen, ausklappbaren Bildschirm lässt sich direkt über Google Earth navigieren, der A6 hält auch eine ständige Online-Verbindung mit WLAN-Hotspot bereit.
Im Test ließen wir den starken 3.0 TDI quattro S-Tronic (245 PS) gegen den prognostizierten Topseller 2.0 TDI (177 PS) antreten. Klar, der große Bruder sammelt jede Menge Punkte - aber auch die Einstiegsvariante lässt (fast) nichts missen; die Fuhrparkchefs wird's freuen. ANDREAS LIEB
Features
Audi A6
Marktstart: Ende März
Motoren: Benziner: 2.8 FSI (204 PS), 3.0 FSI (300 PS), Diesel: 2.0 TDI (177 PS), 3.0 TDI (204 PS), 3.0 TDI (245 PS)
Preise: Ab 42.700 Euro (2.0 TDI 6-Gang-Schaltgetriebe)













